Angehende Jugendleiter absolvierten Judo-Modul in Köln

Wichtig in der Jugendarbeit: die Einbeziehung sozialer Medien.

Jährlich bildet die DJB Jugend neue Jugendleiter in seinem traditionellem Jugendleiter-Lehrgang in Kooperation mit der Sportjugend Rheinland an. In diesem Jahr trafen sich 12 junge und jung gebliebene Judoka in der Rheinmetropole, um sich fit für Jugendarbeit im Judosport zu machen.

10.08.2017 von [Fabian May]

Aus acht Landesverbänden des Judobundes kamen die angehenden Führungskräfte in den Vereinen zusammen. Sie, beziehungsweise ihre Vereine, machen nicht nur wichtige Arbeit auf, sondern auch neben der Matte - und bildeten sich deswegen gezielt fort. Die Jugendleiterausbildung hat den gleichen Umfang wie eine Trainerausbildung. Aktive und bewusste Vereinsentwicklung wird auch im Judo immer wichtiger.

 

Kompetente Referenten der Jugend hielten spannende Vorträge und erarbeiteten gemeinsam mit den Teilnehmenden spannende Projekte, deren Planung und Durchführung für die Voraussetzung für die Lizenzvergabe ist. Jens Keidel, Kati Hagenah sowie Anika und Heiko Walldorf führten durch die größten Teile der Ausbildung durch, mit Themen wie "Fördertöpfe", "Strukturen der Jugend", "Persönlichkeits- und Teamentwicklung" oder "Vereinsarbeit leicht gemacht".

 

Punktuell unterstützten Experten aus den DJB-Gremien und dem Juniorteam. Ralf Lippmann vermittelte "Judo-Basics", während Jugendsprecherin Lisa Kreth "Gruppendynamische Prozesse" näher brachte. Technisch wurde es mit Nicki Graczyk und Fabian May, die die Teilnehmenden in die Welt der Apps, Listenführung und Software entführten.

 

Abgeschlossen wurde die Ausbildung inzwischen traditionell mit dem offenen Workshop des DJB Juniorteams zur Förderung jungen Engagements. Die beiden Jugendsprecher Leon Petzoldt und Peter Wiese erklärten, wie junges Engagement funktioniert und welche Mechanismen helfen können, junge Leute für die eigene ehrenamtliche Arbeiten zu gewinnen.

 

Nun gehen die Teilnehmenden ihre individuellen Projekte an, bei denen die Referenten persönlich mit Rat und Tat zur Seite stehen. Auch in der Öffentlichkeitsarbeit unterstützt der DJB seine alten und neuen Jugendleiter. Der Deutsche Judo-Bund freut sich über das Engagement seiner angehenden Jugendleiter, und wünscht ihnen viel Spaß und Erfolg bei der weiteren Arbeit im Verein.

 

Eine tägliche Berichterstattung lieferte das DJB Juniorteam auf seiner Facebook-Seite.