Das Ippon Girls Camp rockt Hannover

Kurz vor Ostern (26.-29.03.2018) trafen sich 50 Mädchen in Hannover, um neue Kontakte zu knüpfen und gemeinsam spannende Tage zu verbringen. Der ansässige Olympiastützpunkt ist zudem Trainingsstützpunkt vieler deutscher Top-Judoka. So stand einer tollen Zeit nichts im Weg.

10.04.2018 von [Melina Röll]

In der Jugendherberge in Hannover angekommen, wurden die Zimmer eingeteilt und bezogen. Anschließend gab es eine große Kennlernrunde und die Umgebung wurde erkundet. Und dann ging es auch schon ans Eingemachte: Judo mit Nieke Nordmeyer und Trainingspartnerin Merle Grigo. Die Teilnehmerinnen lernten wie Nieke ihre Lieblingstechnik O-uchi-gari wirft und wie es dann im Boden weiter gehen kann. Zum Abschluss gab es noch ein Spiel.

Danach hieß es: Ohren auf! Die dsj-Juniorbotschafterin Malika Kaffenberger gestaltete einen spannenden Einstieg ins Thema: Teilhabe und Vielfalt. Nach dem Abendessen haben 50 Girls den Olympiastützpunkt unsicher gemacht: Das Chaosspiel wurde gespielt.

Die Mädels hören gespannt zu...Teilhabe und Vielfalt ist ein wichtiges Thema!

Am nächsten Morgen konnten es 15 Mädels kaum abwarten, Sport zu treiben. Sie machten schon vor dem Frühstück beim Frühsport mit. Gut gestärkt fanden sich alle Mädels, nach einer kurzen Theorieeinheit, auf der Judomatte ein. Sylvia Rickeles und Maren Borm ließen die Girls spüren, was es heißt sich blind auf der Matte zu bewegen und wie es ist, blind zu kämpfen.

Der Nachmittag stand zur freien Verfügung. So gingen einige Mädels in der Innenstadt shoppen, andere knüpften Ippon Girls Armbänder, schauten „Aktion Mensch“-Videos oder machten beim Fotoshooting mit. Nach dem Abendessen konnten die Mädels in verschiedenen Stationen erfahren, wie es ist mit den verschiedensten Handicaps Alltagssituationen zu meistern. Die andere konnte sich der „Mannequin-Challenge“ widmen. Nach einer halben Stunde wurden die Gruppen getauscht.

Der Mittwochmorgen startete mit einem aktiven Vortrag zum Thema „Judo macht stark“ von der BFDlerin des DJB Melina Röll und der DJB-Jugendsprecherin Lisa Kreth. Nach kurzem theoretischen Input, wurden alle aktiv: Beim Papierfliegerwettkampf mussten sich alle miteinander messen, bevor es dann in Teams beim "Osterspiel" um alles ging. Es musste eine Konstruktion gebaut werden, damit das Ei einen Sturz aus 5 Metern Höhe überlebt.

Spaß darf beim Training :-)

Nach der Mittagspause ging es nochmal intensiv um das Thema „Teilhabe und Vielfalt“. In kleinen Gruppen wurde erarbeitet, was für eine große Vielfalt Judo für die unterschiedlichsten Formen von Behinderungen bietet. Am Abend stand noch ein Highlight an: Training mit Giovanna Scoccimarro und Vivian Herrmann. Natürlich durfte eine Autogrammstunde als toller Abschluss nicht fehlen.

Am letzten Tag sind die ausgeschlafenen Mädels schon vor dem Frühstück beim Frühsport dabei gewesen. Die nicht ganz so wachen Ippon Girls mussten vor der Feedbackrunde ein kleines Wachmach-Spiel über sich ergehen lassen. Danach wurden die Feedbackbögen ausgefüllt, die bessere „Mannequin-Challenge“ gekürt und noch eine aktive Feedbackrunde zu den verschiedenen Programmpunkten gestaltet.

Und schon hieß es: Abschied nehmen und den Heimweg antreten. Die Teilnehmerinnen waren begeistert von den Referentinnen, dem Programm und natürlich dem Training mit den Stars. Der DJB freut sich schon auf das nächste Camp mit vielen jungen aufgeweckten Ippon Girls. Bis dahin finden aber noch weitere Ippon Girls-Lehrgänge in den Vereinen statt.

Unter http://www.judobund.de/jugend/termine/ könnt ihr alle Termine einsehen. Es werden auch noch weitere Lehrgänge folgen. 

Impressionen zum Ippon Girls Camp gibt es in der Galerie. Viel Spaß!

 

 Das Ippon Girls Camp 2018 wurde durch "Aktion Mensch" unterstützt. Vielen Dank!