Deutsche Starterinnen überzeugen im internationalen Vergleich

Fotos: Falk Scherf

Beim Thüringenpokal der weiblichen U18 und U21 in Bad Blankenburg haben die deutschen Starterinnen ihr internationales Potential unter Beweis gestellt. Zwei Gold-, drei Silber- und sieben Bronzemedaillen sammelten die Sportlerinnen der deutschen Landesverbände in der U18. Bei den Juniorinnen standen zweimal Gold, und je fünfmal Silber und Bronze zu Buche.

21.03.2015 von [Moritz Belmann]

Lena Göldi, die Bundestrainerin der weiblichen U18, zog am Ende eines langen Wettkampftages in Bad Blankenburg ein positives Fazit. „Ich bin zufrieden mit dem Auftreten der Sportlerinnen. Vor allem kämpferisch überzeugten mich die Judoka“, erklärte Göldi. Vor allem in den oberen Gewichtsklassen gaben die Sportlerinnen aus der Bundesrepublik den Ton an. In der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm sicherte sich Alexandra Gantner aus Bayern die Goldmedaille. Die Bayerin, die bei den Deutschen Meisterschaften der U18 in Herne den Vize-Titel holte, besiegte im Finale Margit de Voogd aus den Niederlanden. Im ersten Jahr der Altersklasse U18 überzeugte ebenfalls Marlene Galandi aus Brandenburg. Die Sportlerin holte die Bronzemedaille bis 70 Kilogramm. „Alle Sportlerinnen der Gewichtsklassen bis und plus 70 Kilogramm haben heute eine starke Leistung gezeigt. Wir haben dort eine große Leistungsdicht“, freute sich Göldi. Denn auch im Schwergewicht freute sich die Bundestrainerin über weitere Medaillen. Ina Bauernfeid mit Gold, Reené Lucht mit Silber und Josephine Kamischke mit Bronze sicherten dem DJB einen kompletten Medaillensatz in der obersten Gewichtsklasse. Ebenfalls erfolgreich aus deutscher Sicht war die Klasse bis 52 Kilogramm. Blerina Seferi aus Hamburg, die bei den Deutschen Meisterschaften der U18 noch bis 48 Kilo kämpfte, schaffte den Sprung ins Finale. Dort verlor sie zwar gegen Jessica Gorissen aus den Niederlanden, freute sich aber über die Silbermedaille. Nur der späteren Siegerin musste sich ebenfalls Jana Ziegler geschlagen geben. Die Bayerin kämpfte sich souverän durch die Vorrunde und gewann auch im kleinen Finale gegen ihre Kontrahentin. Am Ende stand ein dritter Platz für Ziegler zu Buche.

In der Altersklasse U21 waren die deutschen Sportlerinnen ebenfalls mehrfach auf dem Siegerpodest vertreten. Zwei Gold-, fünf Silber- und fünf Bronzemedaillen sammelten die Sportlerinnen der deutschen Landesverbände. Damit landete Deutschland im Medaillenspiegel der U21 auf dem zweiten Platz hinter Japan (4/0/4) und vor Frankreich (2/1/3). Das oberste Treppchen auf dem Podest durfte Nieke Nordmeyer besteigen. Die Hamburgerin, die sich schon bei den Deutschen Meisterschaften souverän durchsetzte, gewann die Gewichtsklasse bis 52 Kilogramm. Im Finale siegte die Hanseatin gegen Myriam Blavier aus Belgien. Ein familieninternes Duell um Platz eins gab es in der Klasse bis 57 Kilogramm. Amelie und Theresa Stoll kämpften sich souverän durch die Vorrunde und das Halbfinale. Im Endkampf setzte sich dann Theresa Stoll durch. Mit Gold und Silber können aber beide Stoll-Kämpferinnen zufrieden sein.

Ergebnisse:

Frauen U18

-40 kg
1. Bianca Rosa, BRA
2. Laya Meister, GER
3. Alexandra Polychronidis, BEL
3. Lena Grulich, GER
5. Ilse Van Schaardenburg, NED
5. Fernanda Cardoso , BRA
7. Charlene Quilghini, FRA

-44 kg
1. Lois Petit, BEL
2. Jessica Silva, BRA
3. Jana Gussenberg, GER
3. Shirine Boukli, FRA
5. Mascha Ballhaus, GER
5. Mélanie Vieu, FRA
7. Amanda Lima, BRA
7. Aline Erni, SUI

-48 kg
1. Jorien Visser , NED
2. Grabriela Clemente, BRA
3. Sarah Herrmann, GER
3. Anais Mosdier, FRA
5. Jana Scheffold, GER
5. Danique Janssen, NED
7. Aniek Norder, NED
7. Marie Besson, CAN

-52 kg
1. Jessica Gorissen, NED
2. Blerina Seferi, GER
3. Sem Van Dun, NED
3. Jana Ziegler, GER
5. Yumi Bellali, CAN
5. Alissia Bombello, BEL
7. Nora Bannenberg, GER
7. Annabelle Winzig, GER

-57 kg
1. Marine Giraud, FRA
2. Lise Keller, SUI
3. Ketelyn Nascimento, BRA
3. Inès Amey, SUI
5. Shannon Van De Meeberg, NED
5. Lesley Koorn, NED
7. Ayomi Bosdijk, NED
7. Hannah Deliu, GER

-63 kg
1. Lærke Marie Olsen, DEN
2. Melissa Loen, NED
3. Dena Pohl, GER
3. Assia Said Errhamani, FRA
5. Alexia Vega, FRA
5. Sabrina Rosseto, BRA
7. Gioia Vetterli, SUI
7. Kyra Reumerman, NED

-70 kg
1. Alexandra Gantner, GER
2. Margit De Voogd, NED
3. Pamella Palma, BRA
3. Marlene Galandi, GER
5. Gabriela Fontes, BRA
5. Alina Böhm, GER
7. Teresa Zenker, GER
7. Petra Hlajkova, CZE

+70 kg
1. Ina Bauernfeind, GER
2. Renée Lucht, GER
3. Beatriz Souza, BRA
3. Josephine Kamischke, GER
5. Ana Camargo, BRA
5. Maxime Brausewetter, GER
7. Samiria Bouizgarne, GER
7. Luca Mosel, GER

Frauen U21

-44 kg
1. Justine Deleuil, FRA
2. Manon Urdiales, FRA
3. Lisa Marie Winter, AUT
3. Shiho Tsutsumi, JPN
5. Pia Häger, GER
5. Jana Schmitz, GER
7. Gulfairuz Naimantayeva, KAZ

-48 kg
1. Séphora Corcher, FRA
2. Marine Baumans, BEL
3. Misa Matsuo, JPN
3. Romane Yvin, FRA
5. Miriam Schneider, GER
5. Kim Akker, NED
7. Janina Teßmann, GER
7. Evelyne Audiens, BEL

-52 kg
1. Nieke Nordmeyer, GER
2. Myriam Blavier, BEL
3. Patrycia Szekely, GER
3. Reina Yamamoto, JPN
5. Nicole Herbst, AUT
5. Ines Beischmidt, GER
7. Sarah Strohmeyer, AUT
7. Ditte Bruil , NED

-57 kg
1. Theresa Stoll, GER
2. Amelie Stoll, GER
3. Veronique Mandeng, FRA
3. Naoko Nishio, JPN
5. Hilde Jager, NED
5. Mina Libeer, BEL
7. Pauline Starke, GER
7. Merle Grigo, GER

-63 kg
1. Kaho Yonezawa, JPN
2. Lara Reimann, GER
3. Rebecca Bräuninger, GER
3. Dominique Velema, NED
5. Geke Van Den Berg, NED
5. Selina Dietzer, GER
7. Melanie Wimmer, GER
7. Michelle Benjamins, NED

-70 kg
1. Akari Hashitaka, JPN
2. Lisa Müller, GER
3. Lisa Dollinger, GER
3. Gabriella Willems, BEL
5. Natalia Schauseil, GER
5. Zhanar Kashkyn, KAZ
7. Natascha Ausma, NED
7. Johanna Blietz, GER

-78 kg
1. Kyoka Sato, JPN
2. Sarah Mäkelburg, GER
3. Valentine Marchand, FRA
3. Julie Hölterhoff, GER
5. Laura Donath, GER
5. Jasmijn Lesterhuis, NED
7. Ilona Lucassen, NED
7. Larissa Groenwold, NED

+78 kg
1. Sara Yamamoto, JPN
2. Jana Bauernfeind, GER
3. Ruza Dukhturbayeva, KAZ
3. Luisa Froitzheim, GER
5. Mandy Weel, NED