Gewichtsklassen des Deutschen Jugendpokals festgelegt

Die Gewichtsklassen auf einem Blick

Der Jugendausschuss hat bei seiner Sitzung am vergangenen Wochenende in Köln die Gewichtsklassen für den Deutschen Jugendpokal der Altersklassen U14 und U16 festgelegt. Das neue Turnierformat feiert in diesem Jahr Premiere und stellt einen neuen Mannschaftswettbewerb im Jugendbereich dar.

21.01.2015 von [Moritz Belmann]

Der Deutsche Jugendpokal ist das neue Teamformat in der Jugend des DJB. Am vergangenen Samstag wurden für die Wettkämpfe die Gewichtsklassen der Altersklassen U14 (2002, 2003, 2004) und U16 (2000, 2001, 2002) festgelegt. In diesem Jahr gehen die je fünf Judoka in folgenden Klassen an den Start:

Altersklasse U16 weiblich: -42, -47, -53, -60, +60 kg (Mindestgewicht: 36,1 kg)
Altersklasse U16 männlich: -46, -52, -58, -66, +66 kg (Mindestgewicht: 40,1 kg)

Altersklasse U14 weiblich: -38, -44, -50, -57, +57 kg (Mindestgewicht: 32,1 kg)
Altersklasse U14 männlich: -37, -42, -48, -55, +55 kg (Mindestgewicht: 31,1 kg)

Grundlage für die Einteilung der Gewichtsklassen waren wissenschaftliche Erhebungen in Bezug auf das Gewicht von Jungen und Mädchen im entsprechenden Alter sowie Analysen von Teilnehmerzahlen bei Wettkampfmaßnahmen im Jugendbereich. Matthias Scheller, Gruppenkoordinator der Gruppe Nord, der Nordrhein-Westfälische Judoverband und der Deutsche Judobund haben auf Grund dieser Ergebnisse verschiedene Vorschläge für die Einteilung der Gewichtsklassen gemacht. Der Jugendausschuss verabschiedete bei seiner Sitzung am vergangenen Wochenende die obenstehenden Gewichtsklassen. Dabei achteten die Gruppenkoordinatoren und Mitglieder der Bundesjugendleitung auf eine nachvollziehbare Staffelung. Mit der Festlegung der Gewichtsklassen ist der letzte Baustein für den neuen Deutschen Jugendpokal gesetzt worden. Fünf Judoka aus einem Verein bilden dabei ein Team. Als Vereinsmannschaft können sich die Jugendlichen über den Landesentscheid für das jeweilige Bundesfinale qualifizieren. Während bei den Jungen der U14 und U16 auf Fremdstarterregelungen und Kampfgemeinschaften verzichtet wird, sind bei den Mädchen in beiden Altersklassen Kampfgemeinschaften zwischen zwei Vereinen möglich. „Mit dem Deutschen Jugendpokal unterstreichen wir den Stellenwert des Vereins und bieten den jungen Judoka einen Mannschaftswettbewerb zur Persönlichkeits- und Teamentwicklung“, fasste Norbert Specker, Bundesjugendleiter des Deutschen Judo-Bundes zusammen.

Neben dem Deutschen Jugendpokal standen auch weitere wichtige Punkte auf der Tagesordnung der zweitägigen Sitzung. So sprach sich der Jugendausschuss für mehr Partizipation der Jugend aus. Die Jugendsprecher des DJB sollen in Zukunft eine Stimme in der Bundesjugendleitung erhalten. Auch die Wahl zum Jugendsprecher beziehungsweise Jugendsprecherin soll in der Jugendordnung neu festgeschrieben werden und mit einem Jugendsprechertag allen Mitgliedsorganisationen des DJB eine Möglichkeit zur Engagementförderung bieten. Die Neuerungen sollen im Mai der Jugendvollversammlung zur Diskussion vorgelegt und anschließend verabschiedet werden.  

Darüber hinaus blickte der Jugendausschuss auf das vergangene Jahr sowie die kommenden Maßnahmen. Ende Februar gehen die Sportlerinnen und Sportler der Altersklasse U18 bei den Deutschen Meisterschaften im westfälischen Herne an den Start. Eine Woche später treffen sich dann die Juniorinnen und Junioren in Frankfurt an der Oder. In der brandenburgischen Stadt finden die Deutschen Meisterschaften der U21 statt.