Judo Bundesliga


Dan-Träger


Stärke zeigen


Trainerpreis an Slavko Tekic

Der Honorarbundestrainer des Deutschen Judo-Bundes im Bereich U17, Slavko Tekic, wurde vom Hamburger Sportbund (HSB) mit dem Trainerpreis ausgezeichnet. Dieser Preis wurde in diesem Jahr zum dritten Mal ausgelobt und im Rahmen des HSB-Jahresempfangs am 2. November 2009 überreicht.

Gewürdigt wurden damit die Fähigkeiten, die Slavko Tekic in seine Arbeit einbringt.

„Gerade im Nachwuchsbereich sind Fähigkeiten gefragt, die über das fachliche Handwerk hinausgehen. Neben der reinen Trainingslehre, muss man auf junge Menschen eingehen können, sie bei Misserfolgen neu motivieren, oder sie im Erfolgsfalle auf dem Teppich halten“, sagt HSB-Vizepräsident Rolf Reincke in seiner Laudatio.

Der HSB-Trainerpreis wird für erfolgreiche und vorbildliche Hamburger Trainer und Trainerinnen ausgelobt, die außergewöhnliche Leistungen im Nachwuchsleistungssport erbringen.

Der Hamburger Sportbund unterstützt mit dieser Aktion die Traineroffensive des DOSB, bei der die Leistungen der Trainer herausgehoben und stärker anerkannt werden sollen. Dabei steht die Auszeichnung zum einen für herausragende sportliche Leistungen und Erfolge der betreuten Athleten im Nachwuchsbereich als auch zum anderen für die Fachkompetenz und die moralische Vorbildfunktion des Trainers.

Slavko Tekic trägt den 5. Dan und ist seit 1996 als Trainer beim TH Eilbeck tätig. Seit diesem Jahr arbeitet er im Rahmen des neuen Trainerkonzepts als leitender Landestrainer im Hamburger Judo-Verband, betreut das Hamburger Bundesliga-Team und ist Haupttrainer an der Hamburger Eliteschule des Sports.

Aufgrund seiner Leistungen wurde er in diesem Jahr als Honorar-Bundestrainer der U17 eingesetzt.

Seine Schützlinge, die er als Landestrainer betreut, haben beachtliche Erfolge vorzuweisen. Maxim Schitov und Max Münsterberg wurden Deutsche Juniorenmeister und Hermann Schener gewann die Bronzemedaille bei den Europameisterschaften der U17.

Der gebürtige Jugoslawe Tekic war einst Nationalkämpfer der Jugoslawischen Föderation und Teilnehmer der Europameisterschaften. Aufgrund fehlender finanzieller Möglichkeiten war es ihm damals nicht möglich an den Olympischen Spielen 1992 teilzunehmen.

Slavko Tekic ist verheiratet und hat zwei Söhne.

Text: Carolin Herrguth/Birgit Arendt
Foto: Birgit Arendt

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