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Neue IJF-Festlegungen für die Weltmeisterschaften

Ende Dezember beschloss die IJF in einer Beratung in Tokio neue Regularien für die Teilnahme an den Weltmeisterschaften. Zukünftig dürfen pro Nation bis zu zwei Teilnehmer je Gewichtsklasse an einer Weltmeisterschaft teilnehmen.

Diese Festlegunge wurde für alle Weltmeisterschaften getroffen, sodass sie sowohl für die Männer und Frauen als auch die Junioren und die Jugend gelten.

Der Vorschlag wurde von IJF-Präsident Marius Vizer unterbreitet.
"Wir merkten, dass viele sehr gute Athleten zu Hause bleiben mussten und durch die Vormachtstellung anderer Sportler nie an einer Weltmeisterschaft teilnehmen konnten", unterstrich Sportdirektor Vladimir Barta den Vorschlag des Präsidenten.

Als Beispiele nannten sie die Japanerin Rioko Tani in der 48-Kilo-Klasse, die viele Jahre an allen großen internationalen Meisterschaften teilnahm und damit keine andere Sportlerin eine Chance bekam.

Ebenso wurde die Dominanz von Teddy Riner aus Frankreich im Schwergewicht aufgeführt und beispelsweise die beiden russischen Kämpfer Alexander Michailin und Tamerlan Tmenow.
"Beide waren Top-Judoka, aber es durfte immer nur einer an der WM teilnehmen", argumentierte Barta weiter.

Durch die neue Qualifikationsregel für Olympia, dass jeder Athlet nur für sich den Startplatz erkämpfen kann und nicht mehr wie früher für die Nation, sollen durch die neuen Regelungen bessere Bedingungen für die Qualifikation der Top-Athleten geschaffen werden.

Wie letztendlich diese Möglichkeit durch den DJB in den einzelnen Gewichtsklassen ausgeschöpft wird, entscheidet vordergründig der jeweilige Leistungsstand unserer Sportler und ist nicht zuletzt auch eine Frage des Budgets.
Aber eine Motivation ist es allemal!

Text: Birgit Arendt

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