Der frühere Präsident und heutige Ehrenpräsident des Bayerischen Judo-Verbands, Gerhard Fleißner, erhielt am Sonntag die Ehrung mit der „Goldenen Ehrennadel mit goldenem Lorbeerblatt", einer der höchsten Auszeichnungen im Landessportverband (LSV) Bayern.
Im Rahmen dem Bayerischen Mannschaftsmeisterschaften der Bezirksauswahlmannschaften U14, U17 und U20 weiblich, dem Bayern-Pokal, erhielt Gerhard Fleißner in Dinkelsbühl diese hohe Auszeichnung des Landessportverbandes.
Laudator Rainer Riedel, Vorsitzender des BLSV-Sportbeirates und Präsident des Bayerischen Ju-Jutsu-Verbandes, hob Gerhard Fleißners Leistungen hervor, die er seit vielen Jahrzehnten im Ehrenamt gezeigt hat.

Vor ca. 45 Jahren fing er bei seinem Heimatverein Post SV Bayreuth als Jugendleiter und Trainer an, sich ehrenamtlich zu engagieren. Seit 30 Jahren ist er in verschiedenen Funktionen beim Bayerischen Landesverband tätig. Acht Jahre war er zuletzt als Präsident des Verbandes tätig und ist nun Ehrenpräsident.
Gerhard Fleißner versucht immer wieder neue Wege zu gehen und innovative Ideen in seine Arbeit einzubringen. Er setzte in Bayern eine moderne und gute Ausbildung der Kampfrichter durch, stellte die Werteentwicklung für Kinder und Jugendliche in den Vordergrund seiner Trainerarbeit und ging immer wieder neue Wege in der Entwicklung von Konzepten für die Jugend und für die Entwicklung altersgerechter Wettkampfsysteme.
Dabei ist er bei der Umsetzung seiner Ideen sehr geradlinig, arbeitet sehr strukturiert und konzeptionell in allen Funktionen für den Sport und investiert enorm viel Zeit für seine Lieblingssportart Judo.
Im Beisein des Präsidiums des Bayerischen Judo-Verbandes erhielt er die Auszeichnung des LSV mit der Goldenen Ehrennadel mit goldenem Lorbeerblatt als einer von bisher nur wenigen Bayerischen Sportgrößen.Der Deutsche Judo-Bund gratuliert ihm zu dieser Auszeichnung sehr herzlich.
Text: Birgit Arendt
Fotos: Nick Cariss