Judo Bundesliga


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Stärke zeigen


1. Olympische Jugendspiele in Singapur

An den 1. Olympischen Jugendspielen in Singapur werden auch zwei Judoka teilnehmen. Marius Piepke und Natalia Kubin hatten sich mit ihren Medaillen bei den Weltmeisterschaften der U17 im vergangenen Jahr empfohlen und starten nun in Singapur. Hier ein Portrait von Marius Piepke

Marius Piepke ist einer der beiden Judoka, die die Möglichkeit des Starts bei den 1. Olympischen Jugendspielen erhalten. Der 17-jährige Schüler ist in Barsinghausen zu Hause und trainiert als Mitglied des Garbsener SC am Stützpunkt Hannover.

 

Marius begann bereits mit fünf Jahren mit Judo. „Es gab keinen anderen Sport, bei dem man mit fünf Jahren bereits aufgenommen wurde“ gibt er als Grund für seine Liebe zum Judo bekannt. Auch Sportarten wie Basketball und Leichtathletik, die er mal probiert hatte, gefielen ihm nicht so gut.

Marius wohnt nach wie vor zu Hause in Barsinghausen und absolviert in Hannover bis zu zwei Trainingseinheiten am Tag - alles nach der Schule.
Ohne die große Unterstützung durch seine Eltern wäre das alles nicht denkbar. Deshalb ist Marius ihnen sehr dankbar, seinen Sport so intensiv betreiben zu können.

In den nächsten Tagen beginnt für Marius das 13. Schuljahr. Den Anfang wird er wohl verpassen, da es am 12. August los geht nach Singapur. Mit der Schule ist abgestimmt, dass er den Stoff bekommt. „Ich werde in Singapur auch lernen müssen und mir den Schulstoff erarbeiten“, gibt er sich ein straffes Programm für die Olympiade vor. Aber er ist recht zufrieden mit seinen schulischen Leistungen und erhält dadurch auch eine gute Unterstützung durch die Schule.

Eine kleine Einstimmung auf die bevorstehenden olympischen Tage erhielt er bereits am 24. Juli in Berlin. „Die Verabschiedung unserer Mannschaft am Brandenburger Tor mit der Olympischen Flamme war sehr beeindruckend“, verriet er.


Für Singapur hat er sich viel vorgenommen. „Ich möchte gut kämpfen und mit meiner Leistung zufrieden sein. Das Schlimmste wäre für mich, wenn ich mir vorwerfen müsste, nicht alles gegeben zu haben. Der Rest wird sich dann ergeben“, formuliert er diplomatisch sein Ziel für seinen Wettkampf.

Zeit genug wird bleiben, um sich auch Singapur anzuschauen und das Kulturprogramm der Spiele zu erleben. „Aber ich werde die Zeit auch nutzen, um interessante Sportler kennen zu lernen und Kontakte zu knüpfen.“

Wie geht es dann nach Singapur weiter? „Weiter überlege ich im Moment noch nicht so sehr. Ich bin noch zwei Jahre bei den Junioren und möchte mich mit guten Erfolgen in der U20 etablieren.“ Aber er liebäugelt dann im nächsten Jahr durchaus auch mit dem einen oder anderen Start in internationalen Turnieren und Meisterschaften und möchte spätestens im letzten Juniorenjahr wieder so erfolgreich sein wie in der U17.

Beruflich wird es ihn nach dem Abitur zum Studium in eine naturwissenschaftliche Richtung ziehen. „Ich möchte gern ein Studium auch mit dem Sport verbinden“, setzt er sich große Ziele für die Zukunft.
Sein großer Traum ist es, bei den Männern in der Nationalmannschaft zu kämpfen.

Wir wünschen ihm viel Erfolg für das nächste Ziel Olympia in Singapur und dann viel Kraft für die Erfüllung aller Wünsche und Träume.

Text und Portraitfoto: Birgit Arendt
Foto vom Olympic Day in Berlin: Anna von Harnier

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