Vom deutsch-japanischen Simultanaustausch in Japan berichtet uns wieder die Teilehmerin Carlotta Leu aus Hamburg.
Konichiwa und hallo!
Wieder sind ein paar schöne Tage vergangen.
Die letzten Tage in den Gastfamilien verbrachten wir in der Präfektur Chiba, genauer gesagt in Kisarazu.
Hier haben wir auch hier schon viele tolle Sachen gemacht, wie zum Beispiel eine Sportbegegnung mit den Schülern der Kyoro Oberschule.
Doch nicht im Judo, sondern mit Sumo. Das war mal was ganz anderes.
Als wir an der Schule ankamen, empfingen uns gleich ein paar Jungs in Mawashi. Sie sahen genauso aus wie man sich Sumokämpfer vorstellt. Nicht unbedingt ein wirklich schöner Anblick für unser europäisches Auge.
Nachdem wir ein bisschen bei ihren Kämpfen zugeschaut hatten - was wirklich beeindruckend war, die rennen mit einer ziemlichen Wucht aufeinander - durften unsere Jungen es selber versuchen. Auch sie bekamen den traditionellen Mawashigürtel angelegt, und kämpften gegen die Japaner. Zu aller Erstaunen, besonders der der Gegner, gewannen so gut wie alle ihre Kämpfe.
Im Anschluss bekamen wir zum Mittagessen noch einen traditionellen Sumo-Eintopf, den sie morgens, mittags und abends essen.
Uns allen brachte dieser Tag sehr viel Spass.
Ein weiteres tolles Erlebins war der gestrige Besuch des Disneyland Tokio. Man konnte direkt nach dem Eintreten sofort das Disneyschloss sehen, alles war voller Menschen und es war heiß.
Wir schauten uns um und wunderten uns ein bisschen über die Japaner, die trotz des strahlend blauen Himmels immer einen aufgeklappten Regenschirm dabei hatten – aber natürlich: gegen die Sonne!
Obwohl man für die Fahrgeschaffte wirklich sehr lange anstehen musste, konnten wir mit allem fahren, was wir wollten, und es hat alles wirklich Spaß gemacht.
Natürlich wurden auch Souvenirs gekauft. Am Ende waren wir alle doch sehr geschafft, doch glücklich über den tollen Tag.
Nun ist der Austausch bald vorbei und es geht erst mal ab zum Zentralprogramm nach Tokio und dann zurück nach Hamburg.