Japan-Aufenthalt unserer Männer
Unsere Athleten haben bisher viel Lob erhalten. Mit ihrem Trainingsfleiß und der Ehrung der japanischen Sitten bekommen sie viel Anerkennung und Achtung.
Das Team ist bereits an der zweiten Station in Tokai eingetroffen.
Die erste Trainigswoche in Tenri ist gut und verletzungsfrei gelaufen. Vormittags war immer Kraft- und Techniktraining, abends dann jeweils ein dreistündiges Randori.

Das Training in Tenri leitete der Vizeolympiasieger von Sydney 2000 Shinohara.
Aber es gab auch noch ein weiteres Wiedersehen am Mattenrand.

DJB-Bundestrainer Frank Wieneke als Olympiasieger 1984 in Los Angeles im Mittel- und Shinji Hosokawa im Leichtgewicht haben sich in Tenri beim täglichen Training in leitenden Funktionen wieder getroffen.
Das Verhalten der deutschen Mannschaft wurde sehr gelobt. Kein Athlet hat
sich während des Trainings im Sitzen ausgeruht. Dies wurde immer wieder hervorgehoben, weil die Unsitte vieler ausländischer Athleten oder Athletinnen sich während des Trainings hinzusetzen von den Japanern nicht gern gesehen wird.

Frank Wieneke als Olympiasieger 1984 ist in Tenri einer Einladung gefolgt mit dem vierfachen Weltmeister Fuji, dem Vize-Olympiasieger Hosokawa und Vizeweltmeister Shinohara. Alle drei sind Trainer in Tenri.

Hier noch Fotos aus Tenri:



Mittlerweile ist das Team bereits in Tokai eingetroffen.

Hier ist das Training noch intensiver und kraftbetonter, aber auch hier fallen unsere Aktiven positiv durch ihren Trainingsfleiß auf.
Immerhin sind die Trainingzeiten noch um weitere drei Stunden länger.
Einige Male wird auch morgens von 7:00 bis 8:00 Uhr in eiskalter Halle Newaza trainiert.
Cheftrainer sind hier die früheren Weltmeister und Olympiasieger Yamashita, Sato und Nakanishi.
Sie sind dem DJB wohlgesonnen und es gab es herzliches Wiedersehen in Tokai.
Hier in Tokai trainiert auch der mehrfache Weltmeister Inoue, der in Peking im
Schwergewicht antreten wird.
Die weitere Planung sieht vor, dass z.B. am Sonnabend vormittags trainiert wird und die Sportler den Nachmittag dazu nutzen werden, um einen Ausflug nach Tokio zu unternehmen.
Neben den gestrigen zwei Trainingseinheiten wurde eine Technik-Einheit mit dem Trainer der Tokai-Universität Nakanishi durchgeführt, der das umfangreiche und schwierige Feld des Kuzushi näher beleuchtete.
Er hob hervor, dass unsere international erfahrenen und erfolgreichen Judoka noch einen weiteren Leistungsschub bekämen, wenn sie in Verbindung mit ihren Spezialtechnicken auch weiter am Kuzushi arbeiten würden.
Auch Nakanishi lobte das deutsche Team
für die Geschlossenheit und wegen der guten Kameradschaft untereinander und vor
allem lobte er den Trainingsfleiss unserer Aktiven.
Am Sonntag geht es dann zur letzten Station zur Kokushikan-Universität, dem gegenwärtigen japanischen Mannschaftsmeister mit vielen Schwergewichtlern mit demTrainer und mehrfachen Weltmeister und Olympiasieger Saito. Hier wird sich Europameister Andreas Tölzer besonders wohlfühlen, denn Kokushikan hat viele Schwergewichtler als Trainingspartner.

Informationen und Fotos: Günter Romenath
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