Letzte Woche für die Männer in Japan
In der letzten Woche des Trainingaufenthaltes in Japan trainieren die Jungs in Kokushikan, wo der einstmalige Olympiasieger Hitoshi Saito Cheftrainer ist.
Nach Tenri und Tokai beginnt die letzte Trainingswoche bei der Kokushikan-Universität.
hier die tägliche Fahrt vom Training zur Uni
Auf keinen Platz der Welt findet man mehr hoch qualifizierte Trainingspartner als hier in Japan, insgesamt standen dem Team von Frank Wieneke 290 japanische Judoka zur Verfügung (100 Judoka bei Tenri, 100 Judoka bei Tokai und 90 Judoka nun bei Kokushikan).
Drei Studenten von der Kokushikan-Universität haben sich für die am Wochenende
in Korea stattfindende Studenten-WM qualifiziert, aber es blieb ein Geheimnis, dass auch in dem DJB-Team mit Ole Bischof und Björn Bachmann zwei WM-Starter in Korea an den Start gehen und dass es vielleicht auf den koreanischen Matten ein Wiedersehen mit ihren Trainingspartnern gibt. Vor allem dann, wenn das Los es so will.
unmittelbar vor Trainingsbeginn...
Nach Hosokowa in Tenri, Yamashita in Tokai konnte Frank mit Hitoshi Saito den dritten Goldmedaillengewinner der LA-Spiele von 1984 begrüßen. Hitoshi Saito ist der Cheftrainer der japanischen Männermannschaft und ist gerade mit einem miserablen Ergebnis seiner Schützlinge von den Asienspielen zurückgekehrt.
Inzwischen gab es auch kleinere Blessuren bei unseren Athleten, die jedoch bald ausgeheilt sind und von der Physiotherapeutin Silke Kemmer bestens betreut und versorgt werden.
Europameister Andreas Tölzer musste am ersten Tag pausieren und steigt ab dem zweiten Tag wieder ein.
Ole Bischof beim Newaza-Randori
Fabian Hubert im Training
Günter Romenath mit Hitoshi Saito und seinem Co-Trainer.
Nostalgie und gelungene Überraschung: Um Wieneke zu überraschen trug der Ex-Sportdirektor bei Kokushikan den offiziellen Trainingsanzug der deutschen Olympiamannschaft bei den Olympischen Spielen 1984. Wieneke trug diesen 22 Jahre alten noch gut erhaltenen Trainingsanzug, als ihm 1984 bei der Siegerehrung die Goldmedaille überreicht wurde.
Bilder von der Mannschaft
Es gilt noch einige Tage auszuhalten, um dann am Sonntag wieder die lange Reise in das weihnachtliche Deutschland anzutreten.
Berichterstattung und Fotos: Günter Romenath
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