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Verena Birndorfer holt in Fukuoka Silber!

Am zweiten und letzten Wettkampftag startete Verena Birndorfer in der Open-Kategorie und stand gegen die Weltmeisterin Shintani im Finale. Am Ende Silber und ein siebter Platz für Michaela Baschin.

Vor 17 Jahren beim 8. Fukuoka-Turnier 1988 war mit Gabriele Ritschel aus Rüsselsheim das letzte Mal eine deutsche Athletin in einem Finale des Weltturniers in Fukuoka.
Beim letzten und 24. Turnier heute hier in Fukuoka schaffte es mit Verena Birndorfer wieder eine deutsche Athletin in ein Finale zu kommen, diesmal in der Open Kategorie.

Sie besiegte im ersten Kampf Matsubara aus Japan nach einem Freilos und kämpfte auch im 2. Kampf gegen eine Japanerin. Tateyama besiegte sie mit Ippon.
Im Finale unterlag sie der amtierenden Weltmeisterin Shintani, ebenfalls aus Japan, durch Osaekomi.

 

 

 

 

 

Ein glänzender Abschluss für das deutsche Team hier in Fukuoka!

Zum ersten Mal war auch der DJB-Präsident Peter Frese anwesend, der diese deutsche Finalbegegnung miterleben konnte.

Hier die Ergebnisse von Fukuoka:

Open-Kategorie:

1. Shintani -Japan
2. Verena Birndorfer - Deutschland
3. Tateyama - Japan
3. Magome - Japan
 
Gewichtsklasse bis 57 kg:

1. Sonina - Russland 
2. Monteiro - Portugal
3. Miyamoto - Japan
3. Sato - Japan
(keine deutsche Athletin am Start)
 
Gewichtsklasse bis 52 kg:

1. Huang - China
2. Bermoy - Cuba
3. Nishida - Japan
3.Strubreiter- Österreich
Mareen Kräh ist in der Vorrunde ausgeschieden.
 
Gewichtsklasse bis 48 kg:

1. Fukumi JPN
2. Jossinet FRA
3. Nakamura JPN
3. Yamagishi JPN
7. Michaela Baschin (GER)

Die Vorstellung der Final-Teilnehmer war sehr würdevoll gestaltet. Taiko-Trommeln begleiteten das Auftreten der Finalisten, die im Spotlicht präsentiert wurden. Auch Verena wurde so begrüßt.

zur Siegerehrung dann die traditionelle Kleiderordnung: Auftritt im Kimono

Hier Verena nach der Siegerehrung mit Bundestrainer Norbert Littkopf (links) und Präsident Peter Frese

DJB-Präsident Peter Frese führte viele Gespräche am Rande des Turniers. Hier im Gespräch mit Yasuhiro Yamashita und dem Präsident der Alljapanischen Judo-Union und Kodokan Yukimitsu Kano.


Michaela Baschin bereitet sich auf den nächsten Kampf vor

 

 

 

 

 

 

hier ein Einblick in das Flair in Fukuoka

Zum Abschluss wurde eine Ausnahmeathletin mit Ryoko Tamura-Tani geehrt, die das Fukuoka-Turnier entscheidend mit ihren 11 hintereinander folgenden Siegen geprägt hat.
Hier hatte ihre einzigartige Karriere begonnen. Sie erhielt einen Pokal, der fast so groß war wie sie selbst.

Hier noch einmal die deutsche Mannschaft mit Christina Marzok, Mareen Kräh, Verena Birndorfer, Michaela Baschin, Annett Böhm, Sandra Köppen-Zuckschwerdt und Jenny Karl (von links)

Am Abend gings dann zum großen Abschlussabend, der Sayonara-Party.
Ein Rahmenprogramm und Musik von japanischen Schülern und Sushi darf natürlich nicht fehlen und war von den Ausländern sehr gefragt!

DJB-Präsident im Gespräch mit dem IJF-Kampfrichter-Direktor Juan Barcos (ESP)

Unsere Frauen am Abschlussabend:

Ein herzliches Dankeschön an Günter Romenath, der uns sehr aktuell und ausführlich am Trainingscamp unserer Mannschaften und an diesem Großereignis Fukuoka-Cup teilhaben ließ. Sogar an seinem 65. Geburtstag gab es aktuellste Meldungen.

Birgit Arendt

Infos und Fotos: Günter Romenath 

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