Judo Bundesliga


Dan-Träger


Stärke zeigen


Judo für Menschen mit Behinderungen in Nordrhein-Westfalen

Auch Kinder mit einem Förderbedarf „Geistige Entwicklung“ und „Körperliche und motorische Entwicklung“ haben ein Recht auf sportliche Betätigung. Wie anerkannt dabei unsere Sportart Judo ist, bewies der Wettkampf um die Landesmeisterschaft in Nordrhein-Westfalen.

Immerhin 24 Schulmannschaften gingen in der Judohalle der Sportschule Duisburg-Wedau an den Start. Damit wird deutlich, dass sich die besonderen Bedingungen, die der DJB nicht zuletzt mit der aktuellen Kyu-Prüfungsordnung für Menschen mit Behinderungen geschaffen hat, sich nun auch in Teilnehmerzahlen widerspiegeln.

Dies ist ein Potenzial, das viele Vereine progressiv nutzen könnten, um weitere und vor allem begeisterte und dankbare Mitglieder zu gewinnen.

In Duisburg-Wedau verspürte man diese Freude, sich trotz der jeweiligen persönlichen Einschränkung im Zweikampf messen zu können und sich so manches Erfolgserlebnis zu schaffen, was in anderen Bereichen oftmals nicht möglich wäre.

Auch Peter Frese als DJB- und NWJV-Präsident ließ es sich nicht nehmen, gemeinsam mit dem Behindertensportbeauftragten des NWJV Dr. Wolfgang Janko (Foto) die begeisterten Judokas zu begrüßen.

Landesmeisterschaften der Schulen für Behinderten in NRW 

Auf drei Kampfflächen wurden die beiden Mannschaftstitel bei guter Stimmung und mit viel Einsatz ausgekämpft.

Im weiblichen Bereich siegte die erste Mannschaft der Hugo-Kükelhaus-Schule aus Leverkusen vor der Don-Bosco-Schule Geldern. Die dritten Plätze belegten die Papst Johannes-Schule Schule Münster und die Wilhelm-Hartschen-Schule Solingen.

Im männlichen Bereich gewann die Comeniusschule Essen vor der Donatusschule Brauweiler. Die dritten Plätze belegten die Waldschule Hünxe und die Don-Bosco-Schule Geldern.

Landesmeisterschaften der Schulen für Behinderte in NRW


Text und Fotos: Erik Gruhn

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