Judo Bundesliga


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Stärke zeigen


Zweikampf- und Kraftsportverbände im DOSB bilden Arbeitsgemeinschaft

Im Olympiastützpunkt Rhein-Neckar haben sich die Präsidenten der im DOSB als Spitzenverbände organisierten Zweikampf- und Kraftsportverbände zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen

Um ihre Wahrnehmung im neuen Deutschen Olympischen Sportbund zu erhöhen und auch ihren Einfluss geltend zu machen, haben sich der Deutsche Athletenbund, der Deutsche Boxsport Verband, der Deutsche Fechter-Bund, der Deutsche Judo-Bund, der Deutsche Ju-Jutsu Verband, der Deutsche Karate Verband, der Deutsche Rasenkraftsport- und Tauzieh-Verband, der Deutsche Ringer-Bund und die Deutsche Taekwondo Union zur Arbeitsgemeinschaft (ARGE) der Zweikampf- und Kraftsportarten organisiert.

 

Immerhin werden nahezu ein Drittel der Olympiamedaillen bei Sommerspielen von den Verbänden der ARGE errungen. Bei den World Games der nicht nichtolympischen Verbände ist die Erfolgsquote identisch. Die ARGE vertritt insgesamt 600.000 Mitglieder, leistet Erhebliches im Leistungssport und möchte folgerichtig im Deutschen Olympischen Sportbund und der Öffentlichkeit entsprechend wahrgenommen werden. Die ARGE wird von dem Leitgedanken einer gemeinsamen Interessenvertretung, inklusive der hauptamtlichen Zusammenarbeit und der internen Informationspolitik getragen.

 

Die ARGE möchte sich innerhalb der Sportorganisation entsprechend positionieren und die Wahrnehmung von Sportorganisation und Öffentlichkeit auf die Erfolge der Sportler lenken. Zweikampf und Kraftsport, Ausnahme Profiboxen, findet im Fernsehen nicht statt. Und um Sendezeit zu kaufen, fehlen die Großsponsoren. Die ARGE ist sich der teilweise komplizierten Regelstruktur der Kampfsportarten bewusst, trotzdem könnte man zumindest von den öffentlich rechtlichen Anstalten eine Berichterstattung von Großveranstaltungen erwarten. Das erklärte Ziel: Gemeinsam mehr für die Sportarten im Gefüge des DOSB erreichen.

(DOSB)

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