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Leo Held wurde Trainer des Jahres in der Schweiz

In Basel wurde der frühere deutsche Spitzenjudoka und Trainer-Ausbilder Leo Held als "Trainer des Jahres" der Schweiz geehrt.

Die Schweizer Spitzensportler und die Sportmedien hatten jeweils zehn Kandidaten der verschiedenen Kategorien Sportler/Sportlerin/Team des Jahres sowie Trainer, Behindertensportler und Newcomer des Jahres ausgewählt. Aus diesem Kandidatenkreis wurden die Sieger in einer Publikumsumfrage per Telefon- und SMS-Abstimmung gekürt bzw. bei den Trainern entschied eine Fachjury über die Preisvergabe.
 
In der Live-Fernsehgala „CS Sports Award“ aus der St. Jacobshalle in Basel wurde dann als Trainer des Jahres mit großem Abstand vor der Konkurrenz der Judo-Nationalcoach Leo Held ausgezeichnet. Er hatte im Sommer Sergei Aschwanden zu Olympia-Bronze geführt. Auch Sergei Aschwanden stand zur Wahl, er belegte am Ende den vierten Platz.
 
Leo Held gewann 1986 den Deutschen Meistertitel, war dann Lehrreferent im DJB und hat unter anderem die Trainer-B-Ausbildungskonzeption  in Eigenverantwortung neu entwickelt und damit das Techniktraining in Deutschland einen Riesenschritt nach vorne gebracht. Außerdem war er der Bundesliga-Trainer der SUA Witten-Annen.
 
Anfang 1997 ging Leo Held als Hauptamtlicher Nationalcoach zum Schweizer Judoverband und hat mit Sergej Aschwandens Olympia-Medaille seinen größten Erfolg feiern können.
Nach Olympia 2009 ist er nach erfüllter Mission ebenso wie Sergei Aschwanden von seiner Tätigkeit zurückgetreten, obwohl der Schweizer Judoverband den Vertrag sehr gern verlängert hätte. Zukünftig wird Held in der Aus- und Weiterbildung von Spitzensport-Trainern am Bundesamt für Sport der Schweiz tätig sein.
 
Im kommenden Sommer wird Leo Held nach zehn Jahren Abwesenheit erstmals wieder bei der Sommerschule in Lindow dabei sein.

 

Text: Birgit Arendt
Foto: privat

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