IJF-Regeländerungen 2017

Die IJF hat, um den Judo-Wettkampfsport, attraktiver zu machen, versuchsweise einige Judoregeln geändert. Diese Testphase beginnt im Januar 2017 und dauert bis zur WM 2017 in Budapest. Die Regeländerungen sollen dann bis zu den Olympischen Spielen in Tokyo gelten.

Anfang Januar wird die IJF in einem internationalen Seminar Kampfrichter und Trainer über die Änderungen informieren. Dieses Seminar wird live ins Internet übertragen.

Der DJB wird dann ebenfalls entscheiden, wie mit den Veränderungen umgegangen wird. Er wird alle Trainer vor den Deutsche Meisterschaften in Duisburg (am Freitag, den 20.1.17) über diese Änderungen informieren.

Hier die geplanten Änderungen:

Und das Ganze noch in Bild und Wort von unseren Kampfrichtern erläutert:

Sonderregeln für die Altersklasse U15 und darunter

In der Altersklasse U15 und darunter gilt abweichend:

  • Es bleibt bei vier Shido (das 4. Shido ist Hansoku-Make).
  • Am Ende der regulären Kampfzeit entscheidet ggfs. ein Unterschied bei der Anzahl von Shido den Kampf.

Alle übrigen Regelungen werden übernommen, insb.:

  • Es gibt nur noch zwei positive Wertungen: Ippon und Waza-ari.
  • Waza-ari Wertungen werden nicht mehr zu Waza-Ari-Awasete-Ippon addiert, man kann beliebig viele Waza-ari erreichen.
  • Alles was bisher Yuko und Waza-ari war, wird mit Waza-ari bewertet.

 

Diese neuen Regelungen gelten zunächst bis zum Ende der Testphase der IJF (Dezember 2017).