Spannende Duelle und klare Ergebnisse

Am vergangenen Samstag startete die Judo-Bundesliga der Frauen in die Saison 2018. Die Männer führten derweil schon ihren 2. Kampftag durch. Knappe Ergebnisse und klare Siege prägten das Bild an diesem Bundesliga-Wochenende.

16.04.2018 von [Lino Hermanns]

In der Gruppe Nord der Frauen-Bundesliga konnte sich Stella Bevergern knapp mit 8:6 gegen den MTV Vorsfelde durchsetzen. Im zweiten Duell gewann Aufsteiger JC71 Düsseldorf mit 9:5 in fremder Halle. Damit ist der erste Tabellenführer der Gruppe Nord ein Aufsteiger. Eine schöne Momentaufnahme. Der JC 66 Bottrop greift erst am 2. Kampftag in das Wettkampfgeschehen ein.

Im Süden setzte sich der JC Wiesbaden auswärts mit 9:5 gegen den Deutschen Meister von 2014 und 2016, den TSV Großhadern, durch. Der VfL Sindelfingen verlor sein Auftaktduell deutlich mit 3:11 gegen das ambitionierte Team aus Speyer. Der JSV Speyer trat erstmals nach vielen Jahren ohne Teamchefin Nadine Lautenschläger in der Judo-Bundesliga an. Diese Rolle wird in Zukunft von einem erfahrenen Doppel ausgefüllt. Barbara Bandel und Johanna Müller führen die Mannschaft gemeinsam durch die Saison. Der amtierende Deutsche Meister, die TSG Backnang, konnte sich in eigner Halle mit 9:5 gegen den KSV Esslingen durchsetzen und somit erfolgreich in die Mission „Titelverteidigung“ starten.

Bei den Männern wurde am Samstag auch einiges geboten. Während die Damen des JC 66 Bottrop noch nicht zum Einsatz kamen, konnte sich die Herren-Mannschaft am zweiten Kampftag in ihrem ersten Bundesligaduell der laufenden Saison gegen den KSC Asahi Spremberg knapp mit 8:6 in fremder Halle durchsetzen. Für die Mannschaft aus Brandenburg nach dem erfolgreichen 11:3 zuvor gegen GJC Bonn sicherlich ein Dämpfer. Die SUA Witten gewann mit 9:5 gegen TSV Bayer 04 Leverkusen. Hertha Walheim musste sich nach einem erfolgreichen Start in die Saison am zweiten Kampttag mit 5:9 gegen den UJKC Potsdam geschlagen geben. Der amtierende Deutsche Meister, das Hamburger Judoteam war auch an diesem Wochenende eine Klasse für sich und besiegte den Aufsteiger GJC Bonn mit 13:1.

Der TSV Abensberg, Serienmeister von 2002-2014, konnte sich in der Gruppe Süd deutlich gegen Samurai Offenbach mit 12:2 durchsetzen. Auch für den zweiten Vertreter aus Hessen lief es nicht gut. Der JC Rüsselsheim musste sich zu Hause mit 4:10 gegen den Vizemeister aus Esslingen geschlagen geben. Im Duell der Aufsteiger verlor das Judoteam Heidelberg Mannheim mit 5:9 gegen den TV 1848 Erlangen. Der TSV Großhadern gewann deutlich mit 11:3 gegen den JC Leipzig und macht einen großen Sprung in der Tabelle.

Hier noch einmal alle Begegnungen im Überblick:

Frauen (1. Kampftag):

Gruppe Nord:

  • FC Stella Bevergen – MTV Vorsfelde: 8:6
  • Brander TV – JC 71 Düsseldorf: 5:9

Gruppe Süd:

  • TSV Großhadern – JC Wiesbaden: 5:9
  • VfL Sindelfingen – JSV Speyer: 3:11
  • TSG Backnang – KSV Esslingen: 9:5

Männer (2. Kampftag):

Gruppe Nord

  • KSC Asahi Spremberg - JC 66 Bottrop: 6:8
  • SUA Witten - TSV Bayer 04 Leverkusen: 9:5
  • Hamburger JT - 1. Godesberger JC: 13:1
  • TSV Hertha Walheim - UJKC Potsdam: 5:9

Gruppe Süd

  • TSV Abensberg - Samurai Offenbach: 12:2
  • JC Rüsselheim - KSV Esslingen: 4:10
  • 1. JT Heidelberg/Mannheim - TV 1848 Erlangen: 5:9
  • TSV Großhadern - JC Leipzig: 11:3

Weitere Informationen zur Judo-Bundesliga und die aktuelle Tabellenkonstellation gibt es unter  www.deutsche-judo-bundesliga.de. Die nächsten Kampftage finden 05.05.2018 statt.