Dopingprävention

Jens Keidel

Der Deutsche Judo-Bund e.V. (DJB) setzt sich als Mitgliedsorganisation des Deutschen Olympischen Sport Bundes (DOSB) für den sauberen Sport ein. Ab dem 01. Januar 2015 übernimmt die Deutsche Nationale Anti-Doping Agentur (NADA) alle Wettkampf- und Trainingskontrollen innerhalb des deutschen Sports. Damit soll eine Vereinheitlichung der verschiedenen Kontrollen gewährleistet werden. Diese Kontrollen können sowohl im Erwachsenen-, als auch im Jugendbereich ab der Gruppenebene durchgeführt werden.

Der Deutsche Judo-Bund spricht sich für die wirksame Doping-Prävention in seinen Strukturen aus. Doping-Präventionsmaßnahmen werden im Jugendbereich angeboten und durchgeführt. Dabei kooperiert der DJB mit der NADA und der Deutschen Sportjugend. Seit 2010 haben circa 15 Judoka aus Deutschland am Ausbildungsprogramm der Deutschen Sportjugend zum Nationalen Anti-Doping Juniorbotschafter teilgenommen. Diese Jugendbotschafter sind in den jeweiligen Landesverbänden und den Vereinen vor Ort aktiv und sprechen mit jungen Sportlerinnen und Sportler über die Problematiken rund um das Thema Doping. Dabei setzt sich der Deutsche Judo-Bund gegen die Entwicklung einer frühzeitigen Doping-Mentalität ein.

Seit 2013 übernimmt Moritz Belmann als stellvertretender Bundesjugendleiter des Deutschen Judo-Bundes wichtige Aufgaben im Bereich der Doping-Prävention. Belmann ist ausgebildeter nationaler und internationaler Anti-Doping Jugendbotschafter und seit Jahren im Bereich der Doping-Prävention aktiv. 2014 führte er beim Vorbereitungslehrgang zu den Europameisterschaften der U18 in Frankfurt an der Oder ein Seminar zur Doping-Prävention durch. Rund 60 Judoka aus dem Nachwuchsleistungssport nahmen an der Maßnahme teil.

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Kontakt:

Moritz Belmann

mo_judo(at)yahoo.de