Jugendleiterausbildung

Die Jugendleiterausbildung wird jährlich vom Deutschen Judo-Bund (DJB) durchgeführt. Eine Woche lang dreht sich alles rund um das Thema Jugendleiter.

Welche Inhalte im Rahmen der Jugendleiterausbildung vermittelt werden und was Dir eine Teilnahme bringt, erfährst Du auf den folgenden Seiten.

 

Was ist ein/e Jugendleiter/in?

Er/Sie ist in der Kinder- und Jugendarbeit tätig. Diese Aufgabe kann man ehrenamtlich ausführen und ist in vielen Fällen durch einen Gruppenleiter-Grundkurs oder durch weiterführende Kurse und Ausbildungen qualifiziert. Hauptamtliche Jugendleiter besitzen fast immer eine entsprechende Ausbildung, zum Beispiel ein Studium der Sozialpädagogik und jahrelange Erfahrung durch ehrenamtliche Arbeit.

Die Aufgaben eines Jugendleiters sind so vielfältig wie seine Eigenschaften, die von A wie aufgeschlossen bis zu Z wie zuverlässig reichen. Zu den Aufgaben zählen unter anderem:

  • Kenntnis der rechtlichen Grundlagen (Aufsichtspflicht, Versicherungsschutz)
  • Koordination der (Vereins-) Jugendarbeit
  • Vertretung der Jugend im Vorstand
  • Organisation (außer-) politischer Veranstaltungen
  • Zukunft der Jugendarbeit strategisch planen
  • Mitarbeiter-/ Sportlergewinnung
  • Kommunikation mit Eltern, Landesverbänden, Landessportbünden, dem DJB --> Kontaktpflege
  • Ständiger Kontakt zu Jugendlichen (Talentförderung, Suchtmittel-Aufklärung, persönliche Hilfe/Beratung)
  • Zusammenarbeit mit anderen Institutionen (Schule, Kindergärten, Kommunen)
  • Kooperation mit anderen Vereinen

Warum sollte man die Jugendleiterausbildung absolvieren?

Um zu wissen was beispielsweise hinter den Wörtern Aufsichtspflicht und Sorgfaltspflicht steht; um herauszufinden wie man Ausschreibungen, Zeitpläne, Checklisten, Teilnehmerlisten oder sogar Finanzpläne erstellt; um sich sicher zu fühlen bei der Gestaltung und Durchführung von Jugendmaßnahmen im eigenen Verein oder auch um beim Kontakt zu Eltern und Kindern sicher zu sein.     Wenn Dich all das interessiert, dann musst Du zur Jugendleiterausbildung des DJB kommen. Neben der spannenden Wissensvermittlung durch unterschiedliche Referenten stehen auch praktische Einheiten auf und neben der Judo-Matte auf dem Programm, um alles Gelernte auch anzuwenden.

Welche Inhalte hat die Jugendleiterausbildung?

Unterschiedliche Programmpunkte bietet die Jugendleiterausbildung in den folgenden Bereichen an:

  • Persönlichkeits- und Teamentwicklung im Judo
  • Mitgliedergewinnung/ -bindung
  • Judo im Elementarbereich
  • Alternative Wettkampfformen
  • Engagementförderung – Juniorteam
  • Doping-, Suchtprävention
  • Judowerte vermitteln, anwenden und leben
  • Gender Mainstreaming – Ippon Girls und Power Boys
  • DJB-Projekte (Judo-Sportabzeichen, Judo-Safari, Judo-Pentathlon)
  • Kreative Ideen zum Fundraising
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Strukturen in der Judowelt
  • Integration
  • Inklusion
  • uvm.

Termine 2018

Bei Fragen könnt ihr euch an Ellen Schick (eschick(at)judobund.de) wenden.

Weitere Informationen sind zu finden unter: