Ziele

Der Schulsport ist ein wichtiges Anliegen des DJB und seiner Landesverbände. Aufgrund der derzeitigen schulpolitischen Situation spielt sich ein Großteil des Lebens unserer Kinder im schulischen Raum ab. Dazu gehört auch ein nicht unerheblicher Teil des Freizeitverhaltens, bei dem im Rahmen von Nachmittagsangeboten verschiedene Sportarten ausprobiert werden und ein Zugang dazu geschaffen wird.

Zweitens ist Judo als Randsportart auf der sportpolitischen Landkarte Deutschlands zwar über die Kurrikula vieler Länder in den Sportunterricht z.B. im Rahmen von „Ringen, Raufen oder Kämpfen“ etabliert, jedoch fehlen immer noch ausreichend geschulte Lehrer, um eine angemessene Umsetzung flächendeckend zu garantieren. Hier ist es wichtig Vereinen und Schulen Kooperationswege und -Partner aufzuzeigen und den Kindern, Eltern und Lehrern die Stärken des Judosports durch Angebot, Lehre und Fortbildungsangebote deutlich zu machen.

Umfragen zeigen einen hohen Bedarf auf dem Gebiet der Lehrerfortbildungen. Diesbezüglich lautet der Auftrag, den Ausbau an Netzwerken in den Verbänden sowie mit den Schulbehörden und Ministerien zu optimieren und Fortbildungsangebote und-Konzepte zu generieren.

Weiterhin gilt es neue sowie bestehende Talente in Schulen über die Schulwettkämpfe zu fördern, zu sichten und Judo als Wettkampfsport der Allgemeinheit näher zu bringen. Diesbezüglich wird Judo im Rahmen eines der weltweit größten schulsportlichen Wettbewerbe „Jugend trainiert für Olympia“ angeboten. Aber auch regionale Wettbewerbe wie z.B. Schulvergleichskämpfe werden in einigen Bundesländern angeboten. Diesbezüglich arbeiten wir an einer zeitgemäßen und demografisch orientierten Umsetzung und Anpassung von Wettkampmodalitäten im Schulbereich.

Der “Tag des Judo“, der seinen erfolgreichen Ursprung in Rheinland-Pfalz hat wird seit dem Jahr 2014 bundesweit ebenso erfolgreich organisiert und soll fortan einmal jährlich Vereine und Schulen zusammenbringen und für den Judosport werben. Die daraus erhofften Synergieeffekte bestehen in der Schließung von Kooperationen, Anregung zur Fortbildung der Lehrer und Gewinnung von neuen Mitgliedern.