Best Practice - Judo-Premiere in der Königstherme

Trotz der anhaltenden Coronakrise nehmen nach und nach immer mehr Vereine das Training wieder auf. Unterstützung erfahren sie dabei von vielen Seiten. Der Judobetrieb für die Königsbrunner Polizei-Judoka ist nun wieder gewährleistet und mit Hilfe der Stadtverwaltung Königsbrunn können die Polizei-Judoka ihre Trainingsabende u.a. im ehemaligen Thermenbad "Königstherme" durchführen.

16.09.2020

Johannes Daxbacher, Mitglied der Militär- und Polizeikommission der IJF, der ebenfalls am Programm „Judo für Äthiopier“ beteiligt ist, hat gemeinsam mit der Stadt das Training ermöglicht. Daxbacher erläutert: „Trotz des Lock Downs im Frühjahr und der auferlegten Sicherheitsregeln, die nur begrenzte Möglichkeiten zum Spielen und Judotraining bieten, haben unsere Judo-Schüler jetzt mit großer Freude wieder angefangen […]. Meine Frau Regina und ich haben große Unterstützung von der Verwaltung der Stadt Königsbrunn erhalten und wir können jetzt ein neues Dojo nutzen, welches ein ehemaliges Thermalbad ist und genügend Platz bietet!“

Gleich beim ersten Judotraining in der Königstherme wurde die neue Umgebung und natürlich auch das Mercateum erkundet. Das Mercateum ist als offizielles Denkmal den ersten Handelsbeziehungen (1505) mit Indien gewidmet. Gerhard Mercator war ein weltberühmter Kartograph und Geograph (1512 - 1594) und ist der Namensgeber für dieses Königsbrunner Museum. 
Mit großer Freude stellten sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Sonnenuntergang vor dem größten, auf historischer Kartografie beruhenden Globus der Welt, zum Judo-Gruppenbild mit Maske.

Unsere Mitglieder des Kokoro Judo Clubs, darunter Kinder, Jugendliche und Erwachsene, sind sehr froh, dass unser Sport wieder stattfinden kann. Wir werden niemals aufgeben.“ so Johannes Daxbacher.

 

Text: Johannes Daxbacher/Nicolas Messner // Foto: Marc Schwalber