Bundestrainertrainer Trautmann bei JLA 2018 dabei

Bundestrainer Richard Trautmann mit DJB-Präsident Peter Frese

Getreu dem Motto „Lernen von den Besten“ wird auch Nationalmannschaftstrainer und Olympiamedaillengewinner Richard Trautmann (Bronze Barcelona 1992 und Atlanta 1996) im Rahmen der Jugendleiterausbildung 2018 sein Wissen an euch weitergeben. Meldet euch noch an. Meldeschluss ist der 17.06.2018.

13.06.2018

Lernen vom Bundestrainer

Neben Olympiasieger Frank Wieneke ist der aktuelle Trainer der Männer-Nationalmannschaft Richard Trautmann ebenfalls im Leistungszentrum Köln vor Ort, um euch auf der Tatami wichtige Inhalte mitzugeben und einen spannenden Einblick in seine Arbeit zu geben. Bei zwei aufeinanderfolgenden Olympischen Spielen konnte Trautmann auf dem Podest landen und gehörte in seiner Gewichtsklasse zu den besten Judoka der Welt. Seit 2016 betreut er die Nationalmannschaft der Männer und verhalt seinem Athlet Alexander Wieczerzak zu einem der größten Triumphe der jüngeren deutschen Judo-Historie.

Ihr habt nun die Möglichkeit im Rahmen der Jugendleiterausbildung mit einem der erfolgreichsten deutschen Judoka auf der Matte zu stehen. Was ihr dafür tun müsst? Jetzt noch anmelden!

Was für Inhalte erwarten euch?

Ziel der Jugendleiterausbildung ist es, das Interesse für Jugendarbeit im Verein zu stärken und das Wissen der jungen Leute darüber zu vertiefen. Die einwöchige Fortbildung im Olympiastützpunkt Köln dient dazu, die jungen Engagierten in elementaren Bereichen auszubilden und ihren Horizont für den Vereinssport zu erweitern. Denn egal ob Sportangebot, Vereinsfreizeiten oder Jugendtreffs, die Aufgaben eines Jugendleiters sind vielfältig.

Ohne junge und engagierte Menschen würde der Breitensport in Deutschland nicht funktionieren. Sie sind ein wichtiger Bestandteil in der Vereinsstruktur und im Vereinsleben. Sie planen und organisieren sportartspezifische Angebote für Kinder und Jugendliche, betreuen außersportliche Aktivitäten und fungieren zudem häufig als Kommunikator innerhalb und außerhalb des Vereins. Schickt eure „hungrigen“ jungen Wilden zur Jugendleiterausbildung und profitiert als Verein langfristig davon.

Themen werden sein:

  • Persönlichkeits- und Teamentwicklung im Judo
  • Mitgliedergewinnung / -bindung
  • Judo im Elementarbereich
  • Alternative Wettkampfformen
  • Engagementförderung – Juniorteam
  • Judo macht stark
  • Judowerte vermitteln, anwenden und leben
  • Kindeswohl und Aufsichtspflicht
  • Gender Mainstreaming – Ippon Girls
  • DJB-Projekte (Judo-Sportabzeichen, Judo-Safari, Judo-Pentathlon)
  • kreative Ideen zum Fundraising
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Strukturen in der Judowelt

Die Themen werden unter anderem von der stell. Bundesjugendleiterin Kati Hagenah, Jugendbildungsreferentin Ellen Schick und Breitensportreferentin Anika Walldorf organisiert und behandelt. Auf dem Programm stehen sowohl Theorie- als auch Praxiseinheiten. Zudem werden Mitglieder des DJB-Juniorteamers einen Einblick in ihre spannende Arbeit und ihre Projekte im Juniorteam geben.

Die Jugendleiterausbildung ist offen für alle Mitglieder des DJB ab 16 Jahren. Im Judo wird INTEGRATION und INKLUSION groß geschrieben. Niemand wird ausgegrenzt. Ob groß, klein, dick oder dünn – jeder soll mitmachen. Judoka unterschiedlicher Hautfarbe, Religion, mit oder ohne Handicap sind herzlich willkommen!

Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Meldeschluss ist der 17.06.2018. Alle weiteren Informationen findet ihr in der Ausschreibung. Direkt zur Anmeldung gelangt ihr hier.

Da diese Maßnahme eine sehr umfangreiche Ausbildung darstellt, erhält jeder Teilnehmer ein Zertifikat. Alle Informationen zur Jugendleiterausbildung und Jugendleiter-Lizenz sind auf der Homepage zu finden: https://www.judobund.de/jugend/jugendleiterausbildung/