Das Ende einer Ära

Fotos: Erik Gruhn
Simon Schilde, Norbert Specker, Jane Hartmann, Peter Wiese und Michael Kurt (von links nach rechts)

Norbert Specker beendet seine Tätigkeit als Bundesjugendleiter für den Deutschen Judo-Bund (DJB) nach 22 Jahren. Peter Wiese zum Nachfolger gewählt.

09.07.2022 von [Erik Gruhn]

In Münster trafen sich die Jugendvertreter der Landesverbände zur Jugendvollversammlung des DJB.

Zu Beginn der Versammlung erhielt Michael Kurt, der Kassenwart der DJB-Jugend, für seine Verdienste die Goldene Ehrennadel des DJB.

Nach der einstimmigen Entlastung der Bundesjugendleitung erklärte Bundesjugendleiter Norbert Specker aus persönlichen Gründen seinen Rücktritt. „An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bei allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Weggefährten der letzten 22 Jahre für ihre Unterstützung, ihre Kritik und vor allem für die enge Zusammenarbeit zum Wohle des deutschen Judosports bedanken. Ich bin sehr stolz auf unsere gemeinsame Arbeit und werde sie auch weiterhin als eine große Freude wahrnehmen“, erklärte der 57-Jährige in einem Statement.

Jörg Bräutigam bedankte sich als Vertreter des DJB-Präsidiums bei Norbert Specker für seine Arbeit und überreichte ihm ein Präsent. Die eine oder andere Träne zum Abschied konnte sich der Bremer unter dem Applaus der Jugendvertreter daraufhin nicht verkneifen.

Der bisherige Stellvertreter Peter Wiese aus Essen wurde bei drei Gegenstimmen zum neuen Bundesjugendleiter gewählt. Neuer Stellvertreter ist Simon Schilde aus Gelsenkirchen.

Thorben Schulz als Jugendsprecher und Marcel Busch (Stellvertreter) wurden bestätigt.