Deutsche Junioren holen zahlreiche Medaillen

Drei Medaillen in der Gewichtsklasse bis 70 kg

Am vergangenen Wochenende kämpften die U21 Judoka des Deutschen Judo-Bundes (DJB) in Frankreich beim European Cup. Mit zwei Gold-, drei Silber und zwei Bronzemedaillen kämpfte sich das deutsche Team auf Rang drei im Medaillenspiegel.

09.05.2022 von [Erik Franke]

In der Gewichtsklasse bis 66 kg kämpften Levi Märkt und Robin Angerer. Beide kamen in die zweite Runde, aber mussten anschließend in der Trostrunde weiterkämpfen. Dort trafen die beiden aufeinander in der Begegnung vor dem Kampf um Platz drei. Hier konnte sich Märkt durchsetzen, allerdings musste er im Kampf um Bronze den Sieg abgeben. Damit landete Levi Märkt auf Platz 5 und Robin Angerer auf Platz 7.

In der Gewichtsklasse bis 73 kg konnte sich Jano Rübo durchsetzen und gewann das Viertelfinale. Leider verpasste er den Einzug ins Finale und konnte sich auch im Kampf um Platz drei nicht behaupten. Damit schloss Rübo das Turnier auf Platz 5 ab.

Bei den Männern bis 100 kg konnten Kilian Kappelmeier und George Udsilauri Medaillen erkämpfen. Beide konnte sich ins Poolfinale kämpfen und mussten dort gegeneinander antreten. Hier hatte Udsilauri das Nachsehen und musste in der Trostrunde weitermachen. Dort konnte er sich den 3. Platz erkämpfen. Kappelmeier startete im Halbfinale und gewann dort. Der Finalkampf zog sich lange, aber nach über fünf Minuten Kampfzeit gelang es dem deutschen Athleten den Kampf für sich zu entscheiden. Damit erhielt Kilian Kappelmeier die Goldmedaille auf dem Treppchen.

Paavo Plöhnert startete in der Gewichtsklasse über 100 kg. Hier konnte er sich in seinem Pool durchsetzen und zog ins Halbfinale ein. Dieses konnte er für sich entscheiden, hatte allerdings im Finalkampf das Nachsehen. Damit durfte sich Plöhnert über die Silbermedaille freuen.

Bei den Frauen ging Nicole Stakhov in der Gewichtsklasse bis 52 kg auf die Matte. Nach einem Freilos musste sie sich in der zweiten Runde geschlagen geben, trat dann aber wieder stark in der Trostrunde auf, wo sie sich nach zwei gewonnenen Kämpfen den 7. Platz sicherte.

In der Gewichtsklasse bis 63 kg konnte Viktoria Folger überzeugen. Sie konnte sich ins Poolfinale durchsetzen und hatte im Viertelfinale einen langen Kampf. Nach knapp neun Minuten effektiver Kampfzeit konnte sie den Kampf mit Ippon für sich entscheiden. Auch im Halbfinale konnte sie sich durchsetzen. Im Finale konnte sie sich lange behaupten, musste aber dennoch ihrer Gegnerin den Vortritt lassen. Damit gab es für Folger die Silbermedaille.

Die Gewichtsklasse bis 70 kg wurde von vielen deutschen Athletinnen besetzt. Samira Bock, Sarah Mehlau und Tanja Grünewald konnten sich in ihren Pools jeweils durchsetzen und zogen damit alle ins Halbfinale ein. Hier trafen Mehlau und Grünewald aufeinander. In diesem Kampf musste sich Tanja Grünewald geschlagen geben, konnte in der Trostrunde allerdings wieder auftrumpfen und den Kampf um Platz drei für sich entscheiden. Samira Bock konnte ihr Halbfinale ebenfalls für sich entscheiden und stand damit Sarah Mehlau im Finale gegenüber. In dieser Begegnung konnte sich Mehlau durchsetzen und sicherte sich die Goldmedaille. Damit gab es Silber für Bock.

In der Klasse bis 70 kg ging Mathilda Sophie Niemeyer an den Start. Im Viertelfinale musste sie den Sieg ihrer Gegnerin überlassen und sicherte sich den 7. Platz.

Alle Bilder des European Cups findet ihr auf https://www.eju.net/gallery/ecup-u21-paris-nanterre-2022/230468/.