DJB mit neuem Vorstand

In den Bewerbungsgesprächen setzten sich Frank Doetsch als Sprecher des Vorstands, Hartmut Paulat als Vorstand Leistungssport, und Andreas Kleegräfe als Vorstand für Jugend, Lehre und Breitensport durch.

15.09.2021 von [Birgit Arendt]

Für die Bewerbungsgespräche auf die Ausschreibungen zu den Vorstandsaufgaben wurden Kriterien gesetzt, womit aus weit über 20 Bewerbungen sieben Bewerber zu Gesprächen eingeladen wurden. Die Vorstellungsgespräche wurden am vergangenen Wochenende in Hannover unter der Leitung des Vizepräsidenten Thomas Schynol geführt. Er bringt durch seine Tätigkeit in der Hamburger Steuerverwaltung, in der er weit über 100 Einstellungsgespräche jährlich führt, viel Erfahrung mit.

„Nachdem klar war, dass sich mit Andreas Kleegräfe auch ein Präsidiumsmitglied beworben hat, war er bei den Vorstellungsgesprächen nicht mehr verfahrensbeteiligt“, stellt Präsident Daniel Keller die korrekte Verfahrensweise bei den Gesprächen dar.

Das Präsidium des Deutschen Judo-Bunds hat sich für folgende Bewerber entschieden.

Unter den Bewerbern für den Sprecher des Vorstands setzte sich Frank Doetsch durch. Er zeigte im Vorstellungsgespräch eine sehr hohe Kompetenz. Darüber hinaus hat er bereits im vergangenen Jahr gezeigt, dass er diese Aufgabe in hoher Qualität erfüllt. „Ich bedanke mich beim Präsidium für das Vertrauen und freue mich weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit mit Präsidium, Vorstand, ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern und den Landesverbänden.“

Für den Vorstand Leistungssport hat sich Hartmut Paulat durchgesetzt. Auch er zeigte seine großen Erfahrungen und seine Kompetenz im Vorstellungsgespräch. Durch seine Tätigkeit als Verantwortlicher für den Leistungssport im Jugendbereich hat er bereits seit mehr als 20 Jahren Erfahrungen gesammelt, die er in dieser Funktion im vergangenen Jahr ebenfalls in hoher Qualität bereits umgesetzt hat.  „Ich freue mich, in der Gemeinsamkeit mit Frank Doetsch den begonnenen Weg weiter fortsetzen zu dürfen.“

Beide Vorstandsmitglieder arbeiten ab sofort in dieser Funktion.

Die Satzung bietet die Möglichkeit, einen dritten Vorstand einzusetzen. Für den Bereich Jugend, Lehre und Breitensport wird Andreas Kleegräfe fungieren. Das Präsidium hat beschlossen, dass mit ihm die Gespräche für einen Arbeitsbeginn zum 1. Januar 2022 geführt werden. 

Für eine Bewerberin hat der Deutsche Judo-Bund das Angebot für ein Trainee-Programm gegeben, um sie für eine etwaige zukünftige Verbandsarbeit beim DJB zu qualifizieren.

„Ich bin begeistert über die qualitativ hochwertigen Bewerbungen und möchte mich sehr herzlich bei allen Bewerbern bedanken. Ich hoffe, dass wir auch in Zukunft den einen oder anderen Bewerber wieder ansprechen können, der jetzt nicht zum Zuge gekommen ist“, sagt DJB-Präsident Daniel Keller. „Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit den neuen Vorstandsmitgliedern.“