Europaspiele in Minsk: Keine Medaillen für DJB-Judoka

Am dritten Wettkampftag der Europaspiele in Minsk blieben die deutschen Judokas wieder ohne Medaillen. Luise Malzahn vom SV Halle unterlag im Kampf um Bronze in der Klasse bis 78 kg nach Wazaari-Führung gegen Loriana Kuka aus dem Kosovo.

24.06.2019 von [Erik Gruhn]

Zuvor hatte die 29-jährige WM-Dritte von 2015 das Halbfinale gegen Klara Apotekar aus Slowenien verloren. In der Vorrunde besiegte Malzahn Beata Pacut aus Polen und Madeleine Malonga aus Frankreich.

Anna Maria Wagner vom KJC Ravensburg konnte ihren Auftaktkampf in der Klasse bis 78 kg gegen Karla Prodan aus Kroatien gewinnen, musste anschließend aber Niederlagen gegen Marhinde Verkerk aus den Niederlanden und Loriana Kuka hinnehmen. Damit belegte die 23-jährige EM-Dritte von Tel Aviv einen siebten Platz.

In der Klasse über 78 kg setzte sich Jasmin Külbs vom 1. JC Zweibrücken zunächst bereits nach 59 Sekunden gegen Sebile Akbulut aus der Türkei durch. Gegen Iryna Kindzerska aus Aserbaidschan, WM-Dritte von 2017, fand sie danach jedoch kein Mittel und musste sich vorzeitig geschlagen geben.

Karl-Richard Frey vom TSV Bayer 04 Leverkusen besiegte in der ersten Runde der Klasse bis 100 kg den Schweden Joakim Dvarby und schied anschließend im Achtelfinale gegen Danilo Pantic aus Montenegro aus dem Wettbewerb aus.

Eduard Trippel vom JC Rüsselsheim musste sich schon in seinem ersten Kampf der Klasse bis 90 kg gegen Milan Randl aus der Slowakei in der Golden-Score-Verlängerung mit Wazaari-Wertung geschlagen geben.

Im Schwergewicht konnte Sven Heinle vom SV Fellbach den Weißrussen Aliaksandr Vakhaviak vorzeitig besiegen, schied danach aber gegen Stephan Hegyi aus Österreich aus dem Wettbewerb aus. Johannes Frey vom JC 71 Düsseldorf schweiterte direkt zum Auftakt nach nur 63 Sekunden an Daniel Allerstorfer aus Österreich.

Damit blieb es bei einer Bronzemedaille für die DJB-Athleten in Minsk durch Pauline Starke vom Judo Team Hannover in der Klasse bis 57 kg.