Günter Romenath verstorben

Schon zu Beginn des Jahres ist der Ex-Sportdirektor des Deutschen Judo-Bundes (DJB), Günter Romenath, verstorben. Am 06.01.2020 ist er unerwartet im Alter von 79 Jahren in seinem Wohnheim friedlich eingeschlafen.

21.01.2020

Günter Romenath war Judoka mit Leib und Seele. Seine größten sportlichen Erfolge feierte er auf nationaler Ebene. Mehrere deutsche Meistertitel, darunter auch als 37-jähriger „Oldie“, gehörten dazu. Zudem nahm er an Europa- und Weltmeisterschaften teil und landete bei internationalen Turnieren wie den Dutch Open auf dem Podium.

Von 1992 bis 2004 fungierte er als Sportdirektor des DJB. Bei mehreren Olympischen Spielen wirkte er als Mannschaftsleiter der deutschen Judoka mit und feierte gemeinsam mit den Athleten große Erfolge. Günter Romenath ist Träger des 8. Dan und machte sich nach seiner erfolgreichen Karriere in Deutschland zum Ziel, „sportliche Entwicklungshilfe“ in seiner Wahlheimat Thailand zu leisten. Er trainierte dort eine 50-köpfige Thai-Judo-Leistungsgruppe in einer der fünf staatlichen Sportschulen Thailands in der Stadt Chonburi und gab sein Wissen an die Jugend weiter. 

Vor einigen Jahren kehrte er jedoch nach Deutschland zurück. In der Nacht vom fünften auf den sechsten Januar verstarb er völlig unerwartet. Die Trauerfeier soll am 01.02.2020 um 15.00 Uhr in der Evangelisch-methodistischen Markuskirche (Herbigstraße 18, 50825 Köln) stattfinden. Alle die ihn kannten und schätzten, sind zur Trauerfeier willkommen. Eine Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt statt.