Judo-Song-Gewinner stehen fest

„Der geilste Sport der Welt“ – Birgid Jansen, Veysel Karani Ayas alias Selani und Jan König haben das Casting für den Judo-Song gewonnen.

14.09.2021 von [Birgit Arendt]

Der DJB hat in Zusammenarbeit mit dem Komponisten und Produzenten Vince Bahrdt von Orange Blue Interpreten für den ersten und speziell für den DJB komponierten Judo-Song gesucht. Nach einem anstrengenden aber sehr produktiven und spannendem Recall im Hamburger MOB Studio haben sich nun für den Song „Der geilste Sport der Welt“ Birgid Jansen, Veysel Karani Ayas alias Selani und Jan König durchgesetzt. Sie sind damit die Gewinner des Castings für den Judo-Song.

„Der Songtext verarbeitet viel Spirit und Aspekte, die den Judo Sport von anderen Sportarten unterscheidet, wie Gewinnen durch Nachgeben.  Er ist eine Vereinigung von Philosophie und sozialen Aspekten in einem energetischen Song und dem Gefühl, sofort Teil der großen Judo Familie zu werden“, sagt Jan König, der 32-jährige Doktorand. Er war einst als Judoka glücklich, nachdem er beim Fußball nicht seine Passion fand. Heute ist er musikalisch mit zwei Musikprojekten, vornehmlich mit deutschen Texten unterwegs. Er sucht nach einer beruflichen Perspektive im Musikgeschäft. „Ich wünsche mir so sehr, dass der Song zukünftig bei großen Meisterschaften zu hören ist und am liebsten sogar bei den Olympischen Spielen“, hofft er. Dabei möchte er mit dem Judo-Song den Sport promoten oder auch innerhalb der Sportgemeinde ein Gemeinschaftsgefühl erlangen.

Birgit Jansen ist hauptberuflich als Sängerin unterwegs. Seit Jahren begleitet sie namhafte Künstler, wie Matthias Reim, Beatrice Egli, Orange Blue, Bomfunk MC‘s auf Tourneen als Background Sängerin und spielt Bass in eigenen Projekten wie „The Shells“ – einem Frauentrio. Auch sie hat einst in Kindertagen Judo gelernt, es zog sie aber dann mehr zur Musik. Durch das Casting für den Judo-Song wurde ihr Interesse am Judo wieder geweckt – speziell der von Vince Bahrdt geschriebene Text hat es ihr angetan. „Er zeigt den Menschen, worum es beim Judo wirklich geht: Hilfsbereitschaft, Respekt, Freundschaft - und das nicht nur im Sport, sondern auch im Leben.“

Der dritte im Bunde ist Veysel Karani Ayas alias Selani, ein 18-jähriger Schüler. Er lebt in der Nähe von Celle und veröffentlicht auf seinem Instagram-Account regelmäßig seine eigenen Songs als Rapper und Hip-Hopper. Zum Beispiel hat er auch für die frischgebackene Junioren-Europameisterin Anna Monta Olek für ihr soziales Projekt „Engel verleiht Flügel“ einen Song geschrieben. Sein größter Traum ist, mit der Musik Geld zu verdienen. Auch er ist Judoka und aktiver Kämpfer in der 2. Bundesliga für den SV Nienhagen. Er liebt den Zusammenhalt und die Liebe unter den Judoka. „Selbst wenn man sich zehn Jahre nicht gesehen hat freut man sich, wenn man jemanden wiedertrifft“, sagt er. „Ich hoffe, dass mehr Jugendliche durch das Judo-Song-Projekt für den Sport begeistert werden.“

Der Recall in Hamburg war sehr aufregend für ihn und bedeutete eine große Herausforderung. Den Song mit Energie, Freude und Herz herauszubringen, egal wie viele Kameras auf ihn gerichtet waren, brachte ihn ins Schwitzen. Aber durch Vince Bahrdts tolles Verhalten und seine Professionalität hat er alles gut gemeistert. Er ist sich sicher: „Der Judo-Song ist ein geiles Projekt“.

Der Judo-Song wird nun zum Bundesliga-Finale am 14. November 2021 in Leipzig zum ersten Mal präsentiert. Ebenso ist ein Live-Auftritt mit den Künstlern für den Abschlussabend des Judo-Festivals 2022 in Bad Ems am Samstag, den 28. Mai geplant.