Kata-WM: Tag 2 ohne Medaillen

Gabriela Sabau
Miriam Sikora und Christian Steinert mit der Katame no kata

Am zweiten Tag verpassten alle unsere Kata-Paare sehr knapp die Finalteilnahme.

14.09.2022 von [Birgit Arendt]

In der Kime no kata wurden unsere Paare jeweils Vierte in der Vorrunde. Damit verpassten Sönke Schillig und Johannes Kröger aus Hamburg ebenso wie Youssef Diouri und Dennis Burkhardt aus Niedersachsen sehr knapp das Finale. Auch in der Kodokan Goshin jutsu platzierte sich unser Paar Andreas Freimuth und Eike Schmidt aus Hessen in der Vorrunde gut. Mit Platz 5 kamen sie jedoch ebenfalls nicht in die Finalrunde.

„Die Konkurrenz ist sehr groß“, fasst DJB-Kata-Referent Sebastian Frey den heutigen Tag zusammen. „Unsere Paare haben sich in einem sehr starken Feld behauptet und haben den Anschluss an die internationale Spitze geschafft.“ Nun hofft er, dass sie mit weiterem Trainingsfleiß und mentaler Stärke bald ihre guten Platzierungen in Medaillen umwandeln können.

Diese Weltmeisterschaften haben gezeigt, dass Kata in immer mehr Nationen professionell betrieben wird und sich international immer breiter aufstellt. Eine Vielzahl an Ländern haben Medaillen geholt und einige bisher starke Nationen blieben unter ihren Erwartungen. „Es wird immer schwieriger, Medaillen zu gewinnen“, sagt Sebastian Frey.

Auch heute haben sich die Athleten des deutschen Teams wieder stark unterstützt und sich gegenseitig geholfen. „Wichtig ist auch, sie hatten einfach Spaß. Das tat allen gut. Die gestrigen Starter haben die Paare heute noch beflügelt“, so Frey. Auffällig ist für ihn auch, dass die Zusammenarbeit, Unterstützung und Hilfsbereitschaft auch international großartig ist und sich auch die Konkurrenz unterstützt.

Mit Silber und zwei Mal Bronze hat das deutsche Team ein sehr gutes Ergebnis bei diesen Weltmeisterschaften erreicht. „Unsere Paare haben sich alle sehr gut präsentiert und ich bin einfach nur stolz“, sagt Sebastian Frey.