Kerstin Doetsch ist neue Weltkampfrichterin

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Kerstin Doetsch ist neue IJF-A-Kampfrichterin

Bei den European Open in Malaga stellte sich Kerstin Doetsch der Prüfung zur IJF-A Kampfrichterin und bestand mit Bestleistungen.

24.10.2021 von [Birgit Arendt]

Gemeinsam mit 29 Kandidaten aus mehreren Kontinenten begann die Prüfung mit einem schriftlichen Test. 60 Fragen mussten die Aspiranten beantworten und Kerstin Doetsch schnitt hier als Beste ab.
Dem schriftlichen Test folgte eine mündliche Prüfung, die sie ebenfalls mit Bravour meisterte.

Anschließend stand sie zwei Tage auf der Matte unter den kritischen Augen der Prüfungskommission der IJF. Auch hier zeigte sie hervorragende Leistungen und wurde am Ende mit der IJF-A-Lizenz belohnt, die sie nun berechtigt, weltweit Wettkämpfe zu schiedsen.

"Ich freue mich wahnsinnig, nun zum Kreis der IJF-A-Kampfrichter zu gehören. Viel Arbeit, Freude und Leidenschaft für die Kampfrichterei und den Judosport haben am Ende zu dieser neuen Lizenz geführt", sagt Kerstin Doetsch nach ihrer bestandenen Prüfung. "Aber diese neue Lizenzstufe ist nur ein Türöffner und es bedeutet für mich, weiter an mir und meiner Leistung zu arbeiten, neue Ziele zu stecken und diese mit viel Einsatz und Motivation hoffentlich eines Tages zu erreichen", ergänzt sie.

„Es ist ein ganz toller Erfolg und Kerstin hat sich viele Jahre mit kontinuierlich sehr guten Leistungen auf diese Prüfung vorbereitet. Wir waren uns sicher, dass sie gute Leistungen bringt“, sagt Bundes-Kampfrichter-Referent Stephan Bode. „Wir sind alle sehr glücklich und zufrieden, dass wir nun neben den beiden IJF-A-Kampfrichtern Katharina Marzok und André Lippeck eine weitere deutsche Welt-Kampfrichterin haben, die nun eine tolle Karriere starten kann.“

Fotos: Gabriel Juan, EJU