Medaillen in Leibnitz und Cluj

Ein ereignisreiches Judo-Wochenende ist vorbei. Der Deutsche Jugendpokal in Potsdam war eine rundum erfolgreiche Veranstaltung und auf internationaler Bühne konnten die DJB-Judoka bei den European Open in Rumänien und dem European Cup U21 in Österreich einige Medaillen erkämpfen.

03.06.2019

Dabei konnten sowohl bei den Junioren, als auch bei den Senioren alle Medaillenfarben gewonnen werden.

Im rumänischen Cluj landeten die deutschen Athleten mit insgesamt sechs Medaillen hinter Italien, Georgien und Frankreich auf dem vierten Platz im Medaillenranking. Eine Goldmedaille konnte Alina Böhm in der Gewichtsklasse -70 kg feiern. Nach deutlichen Siegen in der Vorrunde und im Halbfinale, kam es im Kampf um Gold zu einem deutschen Duell. Alina Böhm gegen Sarah Mäkelburg lautete die Finalpaarung. Mäkelburg musste in den Kämpfen zuvor meist über die volle Distanz gehen oder sogar in den Golden Score. Im entscheidenden Kampf der beiden Nationalmannschaftskämpferinnen konnte sich dann letztendlich Alina Böhm durch Waza-Ari durchsetzen. Eine tolle Leistung der beiden deutschen Judoka.

Ein fast perfektes Wochenende feierte Maike Ziech (-78 kg). Sie musste sich nach drei gewonnenen Kämpfen nur im Finale der Französin Fanny Estelle Posvite geschlagen geben und landete auf einem guten zweiten Platz bei den European Open in Cluj. Abgerundet wurde das gute Ergebnis durch dritte Plätze von Ines Beischmidt (-57 kg), Renée Lucht (+78 kg) und Schamil Dzavbatyrov (-73 kg) bei den Männern.  

Ebenfalls sechs Medaillen wurden beim stark besetzten Turnier in Leibnitz gewonnen. Mit einmal Gold, dreimal Silber und zweimal Bronze landeten die U21-Judoka auf dem vierten Platz hinter den starken Nationen Russland, Japan und Frankreich.

Auch in Leibnitz kam es in einer Gewichtsklasse zu einem rein deutschen Finale. Christina Faber und Raffaela Igl (beide -78 kg) trafen nach zuvor siegreichen Begegnungen im Finale aufeinander. Christina Faber musste auf dem Weg in das Finale einen Kampf weniger bestreiten und setzte sich im Duell um die Goldmedaille nach vier Minuten Kampfzeit mit Waza-Ari durch. Zwei Medaillen in einer Gewichtsklasse sind eine starke Leistung.

Losseni Kone mit Siegerpose

Zweite Plätze erkämpften außerdem Marlene Galandi (-70 kg) und Jule Erdorf (+78 kg). Galandi verlor den entscheidenden Kampf knapp im Golden Score gegen die Britin Kelly Petersen Pollard. Zuvor hatte sie alle Begegnungen, darunter auch ein Duell gegen Kollegin Mina Agneta Ricken, vorzeitig gewonnen. Erdorf musste sich nach deutlichen Siegen, unter anderem gegen Samira Bouizgarne, im Finale bereits nach knapp einer Minute der späteren Siegerin Lea Fontaine aus Frankreich geschlagen geben. Nichtsdestotrotz ein toller Erfolg für die beiden deutschen Athletinnen. Dritte Plätze gingen außerdem an Mascha Ballhaus (-48 kg) und Losseni Kone (+100 kg). 

Der Deutsche Judo-Bund (DJB) gratuliert den Athleten und Trainern zu den guten Platzierungen! Die gesamten Ergebnisse der deutschen Athleten können auf ippon.org abgerufen werden. Unter https://www.eju.net/list-gallery sind zudem weitere Schnappschüsse zu bewundern.

 

Fotos: European Open Cluj: Rui Romao // European Cup U21 Leibnitz: Marx