Taiso meets Karate

Taiso ist vielseitig und kann Elemente aus anderen Budo-Sportarten übernehmen und integrieren. Taiso-Expertin Jenny Goldschmidt zeigt euch ein paar „Karate-Kicks“ für das nächste Taiso-Workout.

27.08.2020

Taiso bietet viele verschiedene Komponenten und die Übungen sind in insgesamt fünf Kategorien eingeteilt. Diese können prinzipiell auch noch erweitert werden. Sie sind als Baukastensystem angeordnet und in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden unterteilt. 

Die inhaltliche Ausrichtung von Taiso bleibt dabei den Vereinen überlassen. Es kann zwischen allgemeinen und judospezifischen Übungen gewählt werden oder aber auch zwischen Inhalten aus Budo- und weiteren Sportarten. Insgesamt gibt es aktuell fünf Kategorien:

  • Übungen zur Mobilisierung
  • allgemeine Übungen
  • judospezifische Übungen
  • Übungen zur Atemtechnik 
  • Übungen aus Budo- bzw. weiteren Sportarten

Von Vorteil ist hierbei, dass sich bekannte Übungsformen der allgemeinen oder judospezifischen Gymnastik auch in anderen (Budo-)Sportarten wiederfinden.

Die Inhalte aus Budo- und weiteren Sportarten lassen sich besonders gut zum Stundenabschluss einsetzen, um beispielsweise neue Bewegungen zu erlernen, bestimmte Körperregionen besonders zu schulen oder bestimmte konditionelle Komponenten zu verbessern.

Kick zur Seite mit Jenny Goldschmidt

Es können Übungen aus anderen Sportarten, wie zum Beispiel Yoga, Pilates oder eben Karate sein. Auch diese Übungen lassen sich sukzessiv im Schwierigkeitsgrad und in der Intensität steigern. 

In der Kodokan-Goshin-Jitsu-Kata zum 4. Dan/Judo gibt es sogenannte Atemi-Waza. Kata-Weltmeisterin und Taiso-Expertin Jenny Goldschmidt hat euch vier Taiso-Übungen,  zwei leichte und zwei mittelschwere, mitgebracht. Einfach auf der Taiso-Plattform vorbeischauen und die „Kicks“ in das nächste Taiso-Training einbauen.