Team-EYOF: Deutschland wird Fünfter

EJU/Carlos Ferreira

Unser Nationalteam kämpfte um Bronze, musste sich aber Georgien knapp mit 3:4 geschlagen geben und wird damit Fünfter des EYOF.

30.07.2022 von [Birgit Arendt]

Am Ende war unser Nationalteam dann doch etwas enttäuscht. Eine Medaille war das erklärte Ziel und vieles sprach auch dafür. Der Teamgeist stimmte, die Medaillen und Platzierungen der Einzelwettkämpfe zeigten, dass unsere Athleten und Athletinnen gut drauf sind. Am Ende wurde es dann doch der undankbare fünfte Platz.

Unser Team startete souverän in den Wettkampf. Gegen Portugal 4:0 und gegen Spanien 4:1. Im Poolfinale jedoch kam Frankreich. Ein Sieg wäre durchaus möglich, aber am Ende entschied eben das kleine Quäntchen. Der entscheidende siebte Kampf ging nach einem 3:3 an Frankreich. Damit ging es in die Trostrunde.

Dort wartete Rumänien. Nach einem 2:2 entschieden die letzten beiden Kämpfe, die Nele Noack und Lukas Ohneiser gewannen und damit das Team ins Kleine Finale trugen. Georgien, mit zwei Gold- und fünf Bronzemedaillen sowie einem fünften und siebten Platz in den Einzelwettkämpfen war stark. Nach den ersten vier Kämpfen führte Deutschland mit 3:1, konnte den Schwung aber nicht halten und verlor am Ende mit 3:4. Damit beendeten sie die Team-Wettkämpfe beim European Youth Olympic Festival mit Platz 5.

Unsere Judoka absolvierten fünf Mannschaftskämpfe und gewannen 18 Kämpfe.

„Trotz einer geschlossenen und starken Mannschaftsleistung sind wir nicht mit einer Medaille belohnt worden“, bedauert Bundestrainerin Sandra Klinger den knappen Ausgang. „Aber auch solche Niederlagen gehören zum Entwicklungsprozess unserer jungen Athleten und Athletinnen dazu“, zeigt sie sich dennoch optimistisch. „Am Ende einer ereignisreichen Woche können wir mit diesem Auftritt unserer Mannschaft zufrieden sein und erhobenen Hauptes nach Hause fahren.“

Ergebnisse auf der Seite der IJF