Trainer des Jahres gesucht!

Die Trainer des Jahres 2017 wurden bei den Deutschen Meisterschaften im Januar in Stuttgart geehrt.

Bei der Wahl von DJB und Judo Magazin können nun alle mitentscheiden. Vorschläge für die „Trainer des Jahres“ sind ab sofort möglich.

05.07.2018

Auch 2018 werden der DJB und das Judo-Magazin wieder zwei verdiente Judokas als „Trainer des Jahres“ auszeichnen. Um der besonderen Bedeutung der Trainerinnen und Trainer für den deutschen Judosport noch gerechter zu werden, haben sich die Initiatoren entschlossen, den Wahlmodus anzupassen.

Wie bisher können Einzelpersonen, Vereine und Verbände oder sonstige Organisationen des Sports Vorschläge einreichen (Download des Vorschlagsformulars als pdf-Datei). Neu ist: Aus allen bis zum Einsendeschluss 31. Juli 2018 eingesandten Vorschlägen wird die Trainer-des-Jahres-Jury zunächst eine Shortlist von fünf Kandidaten für jede der beiden Kategorien (Spitzensport und Breitensport) bestimmen. Diese zehn vorbildlichen Trainerinnen und Trainer werden in der Oktober-Ausgabe des Judo-Magazins groß in Text und Bild vorgestellt. So erfährt ganz Judo-Deutschland von ihnen und alle können sich selbst ein Urteil bilden.

Unmittelbar im Anschluss können alle deutschen Judokas in einer Online-Abstimmung bis 30. November 2018 mitentscheiden: In der „Finalrunde“ zählen ihre Stimmen zu 50 Prozent, die andere Hälfte besteht aus den Stimmen der siebenköpfigen Jury, die ab diesem Jahr von DJB-Athletenvertreterin Mareen Kräh ergänzt wird.

Der „Trainer des Jahres“ ist mit einem Preisgeld von jeweils 1.500 Euro dotiert – 1.000 Euro für den Preisträger, 500 Euro für seinen Verein. Vorschläge für 2018 können ab jetzt eingereicht werden – „Hajime“!

Die Kategorien

Spitzensport: „Der Preis wird vergeben an einen Trainer, der herausragende Arbeit im Hochleistungssport und/oder Nachwuchsleistungssport geleistet hat. Dazu zählen nicht nur Erfolge der von ihm betreuten Athleten, sondern auch die Motivation zu einer langfristigen Sportkarriere sowie die Förderung sozialer Komponenten wie Schule und Ausbildung.“

Breitensport: „Der Preis wird vergeben an einen ehrenamtlichen Trainer, der an der Basis tätig ist und sich in einem besonderen Maß engagiert. Bei der Auswahl berücksichtigt werden vor allem das Engagement im sozialen oder gesellschaftlichen Bereich für andere Menschen und das Handeln entsprechend den von Jigoro Kano vorgegebenen Prinzipien.“

Die Jury:
Annett Böhm: Olympiadritte 2004, TV-Kommentatorin für EJU und IJF.
Peter Frese: DJB-Präsident, Präsident NWJV, Mitglied EJU-Exekutivkomitee.
Rainer Ganschow: DJB-Vizepräsident, Vorsitzender Hamburger Judo-Verband, Vorsitzender Judoka für Judoka e.V.
Oliver Kauer-Berk: Chefredakteur Judo Magazin, Zweiter Vorsitzender Judoka für Judoka e.V.
Mareen Kräh: WM-Dritte 2013, Athletenvertreterin DJB-Präsidium, Trainerin Bundespolizei.
Udo Quellmalz: Olympiasieger 1996, Kampfrichter-Supervisor IJF.
Frank Wieneke: Olympiasieger 1984, Wissenschaftlicher Referent Trainerakademie Köln, Mitglied Gutachterausschuss Deutsche Sporthilfe und DOSB-Trainerkommission