Trainingslager in Köln und Kienbaum

Die Kadersportler sind bereits wieder fleißig am Trainieren. Trainingslager in Köln und Kienbaum sind bereits im ersten Monat des Jahres 2022 auf dem Plan.

20.01.2022 von [Birgit Arendt]

Die Frauen begannen bereits am 3. Januar in Köln mit dem ersten Trainingslager. Auch die U21 war mit eingeladen. Bundestrainer Claudiu Pusa war übrigens positiv überrascht. „Die Mädels waren sehr gut drauf und haben eine sehr gute Arbeit auf der Matte gemacht. Es war nicht zu sehen, dass die Pause über Weihnachten zu lang war.“

Die Männer trainierten zeitgleich in Kienbaum, ebenso mit den Athleten der U21.

Nun geht es für die Sportler gleich weiter zum Randori-Lehrgang in Kienbaum. Ab 24. Januar sind die Frauen und auch die Männer sowie die U21 in jeweils zwei Gruppen am Bundesleistungszentrum ganz in der Nähe der neuen Tesla-Giga-Factory auf den Matten. Zunächst beginnen die leichteren Gewichtsklassen. Durch die Corona-Regeln wird es nach einigen Tagen einen Wechsel geben und den zweiten Teil bestreiten die jeweils höheren Klassen. Schwerpunkt sind Trainingswettkämpfe, die die IJF-A-Kampfrichterin Katharina Marzok leiten wird. Außerdem wird sie mit den Athleten die neuen Regeln der IJF besprechen. Auch in Köln gab es bereits mit dem DJB-Kampfrichter-Referenten Stephan Bode solch eine Gesprächsrunde.

Die Frauen bereiten sich mit dem Trainingslager auf den Grand Slam in Paris vor. Am 5. und 6. Februar werden sie dort an den Start gehen. „Paris ist mir sehr wichtig“, sagt Claudiu Pusa. „Es kommen alle Top-Nationen und wenn man dort in dem Stress mitmischen kann, dann wird es leichter in Richtung EM und WM. Wir wollen uns mit den Top-Teams messen.“

Die Männer steigen etwas später ein. „Mit unserem Trainingsplan haben wir den Grand Slam in Tel Aviv zwei Wochen später priorisiert. Es wird unser erster internationaler Wettkampf in 2022 sein“, sagt Bundestrainer Pedro Guedes.

Die Bundestrainer sind nach Olympia in Tokio im Aufbau des zukünftigen Teams Paris 2024. Dabei werden erfahrene und junge Athleten berücksichtigt. Claudiu Pusa ist dabei, eine gesunde Mischung zu präsentieren. „Ich werde ein Perspektivteam aufbauen und dabei auch die jüngere Generation fördern“, so seine Vorstellung. Er plant dabei drei Wettkampfphasen in diesem Jahr. Zunächst die Phase bis zu den Europameisterschaften Ende April im bulgarischen Sofia. Die zweite Phase geht bis zu den Weltmeisterschaften in Taschkent und die dritte Phase bis zum Jahresende mit dem Grand Slam in Tokio und dem Masters im Dezember in Budapest. Es sind neben den Randori-Trainingslagern auch jeweils Konditionslehrgänge geplant und natürlich auch genügend Erholungszeit nach den entsprechenden Höhepunkten.