Treffen der Judo-Veteranen in Berlin

Bei den 12. Deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen über 30 Jahre im Sportforum Berlin-Hohenschönhausen kämpften 437 Judokas aus 18 Landesverbänden auf vier Matten.

17.04.2016 von [Falk Scherf]

Der Präsident des Deutschen Judo-Bundes Peter Frese brachte in seinen Grußworten zum Ausdruck, dass für ihn dieser Bereich eine große Wichtigkeit einnimmt. Ein großes Dankeschön ging an die Kampfsportschule im Klostergarten, die diese Meisterschaften 2005 initiierte und jetzt schon zum vierten Mal ausrichtete. Der Präsident nutzte den Rahmen zur Würdigung eines engagierten Judofreundes, Karl Heinz Otto. Er bedankte sich für sein großes Engagement im journalistischen Bereich und auch bei der Organisation von Events.
 
Neben dem Präsidenten des Judo-Bundes konnten der Vizepräsident Dr. Volkmar Schöneburg, der Geschäftsführer Reinhardt Nimz, Sportdirektor Mark Borchert, Bernd Achilles von der IJF-Kampfrichterkommission und der Präsident des JVB Johannes Meißner als Gäste begrüßt werden.

Die Sportler und Sportlerinnen lieferten sich viele spannende und faire Wettkämpfe. Unter den Teilnehmern waren viele ehemalige erfolgreiche Athleten, die zum Teil auch heute noch in den verschieden Ligen kämpfen, Kampfrichter, Trainer und Übungsleiter. Dabei gab es viele sehenswerte Techniken. Manch einer ärgerte sich auch über sich selber, wenn die Hand den Kimono unterhalb des Gürtels fasste. Die Judokas aus Nordrhein-Westfalen führen mit 14 Gewinnern die Wertung der Landesverbände vor Bayern mit elf und Berlin mit zehn Goldmedaillen an.

Auf der Matte Gegner und nach dem Wettkampf das Fachsimpeln bei einem Becher Bier, kennzeichnete eine familiäre Atmosphäre bei diesen Wettkämpfen. Die Meisterschaften sind immer wieder auch Treffpunkt vieler Judo-Veteranen, die sich hier über ihre Erlebnisse austauschten und alte Zeiten wieder aufleben ließen. Insgesamt gab es von allen Teilnehmern anerkennende Worte für die gute Organisation und beste Wettkampfbedingungen.


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