Viel Engagement bei der JLA 2019

In diesem Jahr fand sich eine kleine Gruppe zur Jugendleiterausbildung in Köln ein. Das Engagement während der gesamten Woche war dafür umso größer. Vom 28.07.-03.08.2019 wurden die neun engagierten Vereinsmitglieder gezielt fortgebildet, damit sie im Verein gute Arbeit leisten können. 

09.08.2019

Nach dem ersten Kennenlernen mit diversen Spielen, gab es interessanten Input durch Valentina Heil zum Thema Gewaltprävention. Auf und neben der Matte ging es richtig zur Sache und das Thema wurde intensiv behandelt. Zum Tagesabschluss wurde dann die Begrifflichkeit "Jugendleiter/in" erläutert und die Erwartungen für die JLA 2019 formuliert.

In den nächsten Tagen stand ein straffes, aber sehr interessantes Programm auf dem Plan. Es wurden viele wichtige Inhalte zum Thema „Jugendleiter/in“ intensiv behandelt und diskutiert. Die stellvertretende Bundesjugendleiterin Kati Hagenah befasste sich gemeinsam mit den Teilnehmern mit den Strukturen der DJB-Jugend und Gert Langrock konnte die jungen Erwachsenen mit seinem Workshop „Körpersprache und Kommunikation“ begeistern. Aber auch auf der Tatami wurde einiges geboten. „So ein Training hab ich noch nie gemacht“ sagte ein Teilnehmer begeistert nach der Judo-Basic Einheit von DJB-Ausbildungsleiter Ralf Lippmann. Referent Jens Keidel widmete sich mit den Teilnehmern dem Thema Persönlichkeits- und Teamentwicklung. 

Weitere wichtige Ausbildungsinhalte bezogen sich auf Konfliktmanagement, Erlebnisräume, Fördermittel, Schulsport oder Dopingprävention. Kompetente Referenten wie Moritz Belmann oder DJB-Schulsportreferent Oliver Pietruschke hielten spannende Vorträge zu den abwechslungsreichen Themen.

Ein Highlight der Jugendleiterausbildung 2019 war sicherlich das Training mit Olympiasieger Frank Wieneke. Die JLA-Teilnehmer hatten die einmalige Chance sich Wettkampftechniken von einem der erfolgreichsten Judoka Deutschlands und zudem Trainer des Jahres 2008 beibringen zu lassen. Deutscher Meister, Europameister, Olympiasieger als Athlet und Trainer (mit Ole Bischof)…noch Fragen!? 

DJB-Jugendbildungsreferentin Ellen Schick ist für die Gesamtorganisation der Jugendleiterausbildung zuständig und erläuterte in einem interessanten Vortrag die Jugendprojekte des DJB und die Strukturen in der Geschäftsstelle und im Verband. Mit Anika Walldorf war weitere Unterstützung aus der Geschäftsstelle vor Ort. Die Breitensportreferentin stellte u.a. die sehr erfolgreiche Zoo Safari vor und am Nachmittag durften die Teilnehmer selbst eine Special Judo Safari und einen Special Judo Pentathlon gestalten und durchführen. Heiko Walldorf gab einen intensiven Einblick in das Thema Erlebnispädagogik und erläuterte auf was es bei der Organisation von Festen und Freizeiten ankommt. 

Selfie-Time der der JLA 2019

Am vorletzten Tag behandelte Lars Mittkowski das wichtige Thema Kindeswohl und Aufsichtspflicht mit den Teilnehmern. Zudem referierten der stellv. Jugendsprecher Leon Petzoldt und Juniorteamerin Kristin Sielhorst zum Thema Öffentlichkeitsarbeit und gesunde Ernährung. Den letzten Abend ließ man im Anschluss beim gemeinsamen Grillen in gemütlicher Runde ausklingen.

Nach dem gemeinsamen (und freiwilligen) Frühsport wurde am letzten Tag erneut das Thema Öffentlichkeitsarbeit aufgegriffen und einen kurzen Einblick in das Thema Psychologie gewagt. Dann hieß es Koffer packen, Zimmer räumen und nach einer ausführlichen Feedbackrunde mit dem Jugendleiterausbildung-Teilnahme-Zertifikat und vielen neuen Ideen den Heimweg antreten. 

Der Deutsche Judo-Bund (DJB) bedankt sich bei der engagierten Gruppe für die Teilnahme an der Jugendleiterausbildung 2019! Sie fahren nun hochmotiviert nach Hause und wollen in ihrem Verein neue Projekte umsetzen. Wir sind gespannt.