Voneinander profitieren – Judo als Schulsport

Foto: Thomas Gisbertz

Wie Schulen und Sportvereine zusammenarbeiten und voneinander profitieren können, zeigt das Beispiel der Kooperation zwischen dem ASV Süchteln und dem Albertus-Magnus-Gymnasium aus Viersen in Nordrhein-Westfalen. Ein „best practice“ ausführlich erläutert.

06.08.2020

Dieser Bericht von Alexander Wojatzki soll gleichzeitig anderen Sportvereinen sowie Schulen Mut machen, sich auf diesem komplexen Feld zu betätigen, um Kindern und Jugendlichen ein abwechslungsreiches, professionelles Sportangebot zu ermöglichen. 

Die Problematik rückläufiger Mitgliederzahlen hängt sicherlich auch mit der Thematik Ganztagesschule und den damit verbundenen längeren Schultagen sowie den hohen schulischen Belastungen zusammen. Auf der anderen Seite haben oft Schulen, gerade Ganztagesschulen, das Problem, attraktive und professionelle Sportangebote im Bereich von Arbeitsgemeinschaften (AGs) oder in der Betreuung in den Mittagspausen zu gestalten. Vor diesem Hintergrund zeigt sich, dass Schulen und Vereine voneinander profitieren können, wenn sie sich als gleichwertige Kooperationspartner zusammenschließen. 

Im Folgenden möchte Alexander Wojatzki die Kooperation zwischen dem Albertus-Magnus-Gymnasium und dem Sportverein ASV Süchteln näher erläutern und ebenso aufzeigen, welche Hürden es zu überwinden gibt. 

Hier geht es zum ausführlichen Bericht („Von der Tauch-AG zur Judo-AG") mit hilfreichen Tipps und Links.

Mit der geschaffenen Judo-AG hat es der Verein auch in die lokalen Medien und auf die Website des Gymnasiums geschafft:

„Tag des Judo“-Materialien nutzen

Die Judovereine in Deutschland sollten versuchen, die Ganztagsschule als „positives Element“ wahrzunehmen und an mögliche Kooperationsschulen herantreten. Wie im Text von Alexander Wojatzki geschrieben, sind viele Schulen auf der Suche nach attraktiven und professionelle Sportangeboten, um beispielsweise die Betreuung in den Mittagspausen zu gestalten.   

Mit den Materialien des „Tag des Judo“ könnt ihr erste Aktionstage bewerben und im Anschluss eine langfristige Kooperation anstreben. Auf der DJB-Website stehen euch im Download-Bereich Urkunden, Plakate und Flyer zum selbstständigen Drucken zur Verfügung. Dort findet ihr auch das passende Logo für eure Vereins-Website und die Social-Media-Kanäle. 

Die Plakate und Flyer im auffälligen Design werten euren Schulsport-Aktion auf und die Urkunden sind eine schöne Anerkennung für alle teilnehmenden Schüler. 

Alle Schulsportaktionen müssen selbstverständlich in Rücksprache mit der Schule und unter Einhaltung der Corona-Regeln erfolgen. Allerdings hat der Schulsport in vielen Bundesländern wieder begonnen und auch das Judotraining wird nach und nach wieder aufgenommen. Was in eurem Bundesland aktuell erlaubt ist, erfahrt ihr hier.

Best-Practice gesucht

Als Ansporn suchen wir Berichte von anderen Vereinen, die schon erfolgreich Schulsport-Aktionen durchgeführt haben.
Seid ihr mit eurer Schulsport-Aktion in der (regionalen) Online-Presse vertreten? Oder habt ihr einen gut geschriebenen Nachbericht auf eurer Vereins-Website veröffentlicht? Gebt uns Rückmeldung (lhermanns(at)judobund.de) und wir veröffentlichen diese Berichte.

Schüler beim Tag des Judo 

Anmeldung und Feedback

Gerne würde der DJB erfassen, wie viele Vereine in Deutschland 2020 eine Schulsportaktion planen oder durchgeführt haben. Die Meldung über https://forms.gle/2JkUVa4cDgxcqHbh6 dauert keine 2 Minuten und dient lediglich der Evaluation.

Zusätzlich könnt ihr dem DJB im Anschluss Informationen zum Aktionstag (Anzahl der Klassen, Schüler etc.) zukommen lassen oder einfach ein allgemeines Feedback geben. Unter https://forms.gle/JVLK5YoEDpApQdmG9 haben alle Vereine die Möglichkeit eine Auswertung ihrer Maßnahme und ein anonymes Feedback zu geben. Vielen Dank dafür.

Weitere Informationen zum „Tag des Judo“ findet ihr hier.