19 Top-5-Platzierungen von Polizei-Judoka
15 Medaillen bei der DEM bestätigen den Erfolg der Kooperation zwischen DPSK und DJB.
Birgit Arendt/Holk Silbersack

Die Deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen sind Geschichte. Besonders erfreulich aus Sicht des Deutschen Polizeisportkuratoriums (DPSK) und des Deutschen Judo-Bundes: zahlreiche aktive Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte aus Bundespolizei und Landespolizeien gehören zu den erfolgreichsten Athletinnen und Athleten des Wochenendes. Insgesamt erreichten 19 Polizei-Judoka Platzierungen unter den besten fünf ihrer Gewichtsklassen und bewiesen damit eindrucksvoll ihre nationale Spitzenklasse.
Die Platzierungen der Polizeisportlerinnen und Polizeisportler im Überblick:
Deutsche Meisterinnen und Meister
- Laila Göbel, -57 kg (Polizei Niedersachsen)
- Maximilian Heyder, -60 kg (Polizei Bayern)
- Eduard Trippel, -90 kg (Polizei Hessen)
- Johannes Frey, -100 kg (Bundespolizei)
- Louis Mai, +100 kg (Bundespolizei)
Silbermedaillen
- Lea Schmid, -78 kg (Polizei Baden-Württemberg)
- Nicolas Kunze, -66 kg (Polizei Niedersachsen)
- Kevin Abeltshauser, -73 kg (Polizei Bayern)
- Dominik Ressel, -81 kg (Bundespolizei)
Bronzemedaillen
- Nicole Stakhov, -52 kg (Bundespolizei)
- Lisa Hiller, -57 kg (Polizei Nordrhein-Westfalen)
- Patrick Weisser, -66 kg (Polizei Bayern)
- Tom Droste, -81 kg (Bundespolizei)
- Vladimir Stark, -90 kg (Bundespolizei)
- Jannis Baschin, -100 kg (Bundespolizei)
5. Plätze
- Janine Hardenberg, -52 kg (Polizei Niedersachsen)
- Sophie Scharnber, -57 kg (Polizei Niedersachsen)
- Bertille Murphy, -70 kg (Polizei Bayern)
- Ilias Küster, -100 kg (Polizei Niedersachsen)
„Diese Ergebnisse sind ein starkes Signal für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Judo-Bund und dem Deutschen Polizeisportkuratorium. Die Leistungen der Athletinnen und Athleten zeigen eindrucksvoll, wie gut sich Spitzensport und Polizeiberuf miteinander verbinden lassen“, betont der Referent für Polizei und Judo im DJB, Holk Silbersack. Der bestehende Kooperationsvertrag zwischen DJB und DPSK schafft hierfür wichtige Rahmenbedingungen und ermöglicht es talentierten Judoka, ihre sportliche Entwicklung auf höchstem Niveau mit ihrer beruflichen Laufbahn bei der Polizei zu vereinen.
„Die enge Partnerschaft hat sich erneut als großer Gewinn erwiesen. Werte, die sowohl den Judosport als auch die Polizeiarbeit prägen – Respekt, Durchhaltevermögen, Mut, Verlässlichkeit und Kameradschaft – waren während der gesamten Meisterschaft auf und neben der Matte spürbar“, sagt Holk Silbersack. Die familiäre Verbundenheit zwischen Polizei und Judo sowie das gemeinsame Verständnis von Leistung und Verantwortung machten die Veranstaltung zu einem eindrucksvollen Beispiel für gelebte Kooperation.
Besonders erfreulich ist zudem, dass neben den hier aufgeführten Platzierten weitere Polizeisportlerinnen und Polizeisportler an den Deutschen Einzelmeisterschaften teilgenommen haben. Auch wenn für sie der Sprung unter die Top 5 noch nicht gelungen ist, zeigen ihre Qualifikation und ihre Leistungen auf nationaler Ebene das große Potenzial innerhalb der Judoka der Polizei. Dies unterstreicht die nachhaltige Wirkung der gemeinsamen Spitzensportförderung und lässt auf weitere Erfolge in den kommenden Jahren hoffen.
„Das DPSK gratuliert allen teilnehmenden Polizei-Judoka herzlich zu ihren Leistungen und wir freuen uns darauf, den gemeinsamen Erfolgsweg auch in Zukunft fortzusetzen“, verspricht Holk Silbersack, der gleichzeitig Fachwart für Selbstverteidigung im DPSK ist.