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24.09.2026

Aleksei Budolin neuer Bundestrainer der Männer

Aleksei Budolin ist neuer Bundestrainer der Männer. Der ehemalige Europameister und Olympiamedaillengewinner übernimmt ab sofort die Verantwortung für die deutsche Männer-Nationalmannschaft.

© IJF Emanuele Di Feliciantonio, International Judo Federation

Der Este bringt sowohl als Athlet als auch als Trainer internationale Erfahrung auf höchstem Niveau mit. Als aktiver Judoka gewann Budolin unter anderem olympisches Bronze 2000 in Sydney, wurde 2001 Europameister und gewann bei den Weltmeisterschaften in München Silber. 2003 folgten weitere WM- und EM-Bronzemedaillen.

Auch zum deutschen Judo besteht eine enge Verbindung: Von 2001 bis 2008 startete Budolin für den TSV Abensberg in der Judo-Bundesliga. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere 2009 wechselte er ins Trainerfach und betreute zunächst die estnische Junioren- und später die Nationalmannschaft.

2018 zog Budolin mit seiner Familie in die Schweiz, wo er am Nationalen Leistungszentrum in Brugg die Schweizer Nationalmannschaft und das U23-Team betreute. 2025 übernahm er die usbekische Nationalmannschaft. Nun folgt der Wechsel zum Deutschen Judo-Bund.

Neue Aufgabe beim DJB

„Wir freuen uns sehr, die lange vakante Position nun mit einem absoluten Toptrainer von internationalem Format besetzen zu können. Aleksei bringt enorme Erfahrung als Athlet und Trainer mit und kennt zudem den deutschen Judosport aus seiner Zeit beim TSV Abensberg. Die Olympiaqualifikation läuft bereits. Deshalb ist es unser Ziel, Aleksei so schnell wie möglich in alle relevanten Bereiche einzubinden und ihm optimale Voraussetzungen für seine neue Aufgabe zu schaffen“, sagt Miryam Roper, Vorständin Leistungssport des Deutschen Judo-Bundes.

Mit Budolin gewinnt der DJB einen erfahrenen Trainer für die Männer-Nationalmannschaft, der seine internationale Expertise nun in die weitere Entwicklung des deutschen Spitzensports einbringen soll. Bei der anstehenden Weltmeisterschaft in Baku wird Aleksei Budolin aber noch nicht als Cheftrainer am Mattenrand zum Einsatz kommen.

„Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung beim Deutschen Judo-Bund. Das deutsche Judo hat großes Potenzial, und ich freue mich darauf, mit den Athleten, Trainern und dem gesamten Team zusammenzuarbeiten. Die Olympiaqualifikation läuft bereits, daher liegt viel wichtige Arbeit vor uns. Ich freue mich darauf, loszulegen und zur weiteren Entwicklung des deutschen Judo beizutragen.“ so Budolin.

 

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