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20.09.2026

Die Final-Four-Teilnehmer der Frauen stehen fest

Die TSG Backnang, der TSV Hertha Walheim, JSV Speyer und JC Leipzig haben die Finalrunde der Frauen-Bundesliga erreicht.

Foto: JSV Speyer

Bei den Playoff-Begegnungen in Bottrop und Speyer wurden die teilnehmenden Teams für das Final Four am 28. November in Wuppertal ermittelt.

Die Frauen des JSV Speyer sind souverän in die Bundesliga-Finalrunde eingezogen. Bei den Playoffs im heimischen Judomaxx siegten die Gastgeberinnen mit 10:4 gegen den JC Leipzig und mit 12:2 gegen den TSV Altenfurt und den BC Karlsruhe. Damit werden das zweite Jahr in Folge sowohl die Männer als auch die Frauen des JSV beim Final Four in Wuppertal am Start sein. Speyer ist der einzige Verein, der doppelt vertreten sein wird.

Trotz einiger personeller Ausfälle ließen die Speyerinnen von Anfang an keine Zweifel aufkommen. Während in den unteren Gewichtsklassen Emily Pilch und die beiden Spanierinnen Odalis Santiago und Mireia Lapuerta alle Kämpfe gewannen, in denen sie eingesetzt wurden, waren die Gastgeberinnen auch in den höheren Gewichtsklassen trotz des Fehlens einer etatmäßigen Schwergewichtlerin kaum zu schlagen. Mia Manukyan und die sonst in der Klasse bis 70 Kilogramm antretenden Bertille Murphy und Hannah Müller holten zehn von zwölf Punkten in den Kategorien bis 78 Kilogramm und über 78 Kilogramm. Ein weiteres Highlight war das Bundesligadebüt von JSV-Eigengewächs Babette Wegeler, die im Kampf gegen Altenfurt eine beeindruckende Leistung zeigte und ihren Kampf deutlich und vorzeitig gewann.

Auch das Durchwechseln tat der Leistung keinen Abbruch – Özlem Gülmez, Charlotte Nettesheim, und Jill Trenz kamen teilweise in den zweiten Durchgängen für die Spanierinnen oder für die dreimal erfolgreiche U18-Weltmeisterin Jolina Reinhold rein und punkteten ebenfalls.

„Es war mal wieder eine beeindruckende Mannschaftsleistung. Wir hatten einige Ausfälle, aber alle, die dabei waren, haben sich top vorbereitet und in den Dienst der Mannschaft gestellt. Wir können sehr stolz darauf sein, dass jede, die auf der Liste steht, mindestens einen Einsatz gehabt hat in dieser Bundesligasaison – und nicht nur das: Die jungen Nachwuchskämpferinnen machen regelmäßig ihre Punkte, wie wir heute wieder gesehen haben - und deswegen stehen wir – also wir alle – im Finale“, so Teamchefin Nadine Lautenschläger. Jetzt richten sich die Blicke auf das große Abschlussevent am 28. November in Wuppertal. „Wir freuen uns auf das Finale mit unserem Männerteam zusammen, und vor allem freuen wir uns, dass wir voraussichtlich in voller Stärke antreten können – mal sehen, was da möglich ist!“, so die JSV-Teamchefin.

In Bottrop dominierte Titelverteidiger TSG Backnang mit jeweils 11:3 gegen die Kampfgemeinschaft der Judoka Mecklenburg-Vorpommern und Ausrichter JC 66 Bottrop und einem 12:2 gegen den TSV Hertha Walheim. Walheim setzte sich mit 11:3 gegen Mecklenburg-Vorpommern und 8:6 gegen den JC 66 Bottrop durch.

Alle Ergebnisse unter
https://judobundesliga.de/ 

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