Erasmus-Projekt JudoKataAlliance – Kata-Expert Workshop in Linz
Das erste Event im Rahmen des EU Erasmus-Projekts der JudoKataAlliance fand im Februar im oberösterreichischen Linz statt.

Judo Austria setzte an diesem Wochenende neue Maßstäbe im Bereich Kata - mehr als 100 Teilnehmende aus fünf Nationen (AUT, CZE, GER, SLO, SUI) nahmen am Erasmus-Expert Workshop der „Kata Alliance“, mitfinanziert von der Europäischen Union, in Linz teil. Es war der bisher mit Abstand größte Kata-Workshop in der österreichischen Judo-Geschichte.
Der Kurs bildete den offiziellen Startschuss für ein zweijähriges EU-Erasmus-Projekt. Für die inhaltliche Gestaltung des ersten Workshops zeichneten Vanessa Wenzl und Alexander Dick (Kata-Referent ÖJV) verantwortlich.
Die Theorie-Einheiten an den Kurstagen widmeten sich dem Thema „Positive Auswirkungen von Kata auf die körperliche und geistige Entwicklung.“
Der praktische Teil des Workshops bot ein interaktives Trainingsformat, federführend geleitet von den österreichischen Kata-Experten in Kooperation mit den Referenten der Projektpartner.

Geübt wurden die Nage no Kata, Katame no Kata sowie die Kodokan Goshin Jutsu und Kime no Kata. Hierbei galt es, das tiefgründige Fachwissen der Projektpartner zu bündeln, sich auszutauschen und verschiedene Wege der Technikvermittlung kennenzulernen und aufzuzeigen.
Aus Deutschland vertraten neben weiteren Kata-Interessierten DJB Kata-Referent Sebastian Frey sowie Miriam Sikora und Marcel Brunsfeld vom Puhlheimer SC die Projektpartner.
Das nächste Projekt-Event wird im November im slowenischen Ljubljana ausgerichtet, gefolgt von einem Workshop Anfang kommenden Jahres in Basel in der Schweiz.
Zum Abschluss des Erasmus-Projekts laden der DJB und der Pulheimer SC im 3.Quartal 2026 die JudoKataAllinace nach Köln ein.