Erfolgreicher Auftritt der deutschen Kata-Teams
Beim EJU-Kata-Turnier in Madrid gingen am vergangenen Wochenende auch deutsche Kata-Teams erfolgreich an den Start.
Sönke Schillig/BA

Beim ersten EJU-Kata-Turnier der zweiten Jahreshälfte im spanischen Madrid gingen 176 Athletinnen und Athleten aus 14 Nationen an den Start. Dieses Turnier hat sich seit 2023 fest im internationalen Kalender etabliert.
Auch sechs deutsche Kata-Teams nutzten die Gelegenheit, sich mit der europäischen Konkurrenz zu messen und es war eine wichtige Standortbestimmung für die bevorstehenden Kata-Weltmeisterschaften im November in Paris.
In der Kategorie Katame no kata traten Carolin Charina Jeromin mit Martin Etter sowie Miriam Sikora mit Christian Steinert an. Beide Paare überzeugten bereits in der Vorrunde und qualifizierten sich souverän für das „Finale der besten Sechs“. Dort konnten sie ihre Leistungen erneut bestätigen: Sikora/Steinert sicherten sich die Silbermedaille, Jeromin/Etter erkämpften Bronze.

In der Kime no kata vertraten Sönke Schillig und Johannes Kröger die deutschen Farben. Trotz einer engagierten Vorstellung verpassten sie als Pool-Vierte knapp den Einzug ins Finale.
Auch in der Ju no kata war Deutschland mit drei Teams vertreten: Ulrich und Elke Bröckel, Christian Hurka und Thomas Klein sowie Helene und Birgit Weinmann. Während Bröckel/Bröckel und Hurka/Klein den Finaleinzug verfehlten, gelang es Weinmann/Weinmann, sich als Poolzweite direkt hinter den amtierenden Europameistern Giovanni und Angelica Tarabelli für das Finale zu qualifizieren. Dort bestätigten sie ihre starke Form und gewannen die Bronzemedaille.

Auf Seiten der Offiziellen war Deutschland ebenfalls gut vertreten: Sebastian Frey und Jose Pereira agierten als Wertungsrichter. Zudem organisierte Magnus Jezussek in seiner Funktion als EJU-Kommissar die Geschicke der Jury.
“Mit einer Silber- und zwei Bronzemedaillen präsentierten sich unsere deutschen Kata-Paare in Madrid erneut stark. Das Ergebnis bestätigt, dass mit uns deutschen Athleten auf internationalem Parkett zu rechnen ist – und lässt uns für die bevorstehenden Weltmeisterschaften in Paris hoffen”, sagt DJB-Kata-Referent Sebastian Frey mit Freude über die guten Ergebnisse der deutschen Kata-Athleten in Madrid.