Hilfe für Äthiopien
Der Äthiopische Judo-Verband erhielt von IJF Marius Vizer olympische Matten geschenkt. Es hakt nun am Weitertransport.
Birgit Arendt

Es sind die ersten olympischen Matten, die Äthiopien von der IJF geschenkt bekommen hat und die vom äthiopischen Finanzminister von der Steuer befreit wurden.
Allerdings hakte es beim Transport. Die Matten kamen per Seeweg und müssen nun noch auf dem Landweg nach Äthiopien transportiert werden. Da es jedoch an einigen finanziellen Mitteln scheiterte, liegen die Matten nun im Überseehafen und verursachen täglich Lagergebühren. „Die IJF hat bereits viel Geld für Hafengebühren bezahlt, aber nun fehlen noch fast 6000 Euro für Lagerung“, berichtet der Präsident des Äthiopischen Judo-Verbands, Dr. Tsegaye Degineh. Er ist untröstlich, dass diese Prozesse so lange gedauert haben und die Gebühren nunmehr in Höhen getrieben haben, die der Verband alleine nicht tragen kann. „So laufen die Matten nun Gefahr, beschlagnahmt zu werden.“
Aus diesem Grund hat Dr. Degineh eine weltweite gofund.me-Aktion ins Leben gerufen und bittet auch in Deutschland, das er nunmehr seit über 30 Jahren sein Heimatland nennt, um Unterstützung.
„Johannes Daxbacher, Thorsten König und ich haben diese Spende organisiert. Jeder Cent zählt“, würde er sich über Hilfe freuen.
Hier geht’s zur Spendenaktion über gofund.me