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13.11.2025

ID Judo in Speyer

Am vergangenen Wochenende fand in Speyer die Deutsche Meisterschaft der Verbandsmannschaften im ID-Judo statt. 19 Mannschaften aus sieben Judo-Landesverbänden haben teilgenommen.

Ein Tag voller spannender und emotionaler Wettkämpfe sorgte für mitreißende Stimmung in der Halle. Die Landesteams der Männer, Frauen und Mixed-Mannschaften zeigten auf der Matte großartigen Einsatz, Teamgeist und ehrliche Emotionen.

Die Teams aus Baden, Bayern, Berlin, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz kämpften beherzt und mit großem Einsatz in zwei Wettkampfklassen (je nach Leistungsvermögen eingeteilt) um die Medaillen. Am Ende standen nur strahlende Judoka auf der Matte. Ob erster oder fünfter Platz – das spielte keine Rolle. Mit jubelnder Freude nahmen alle ihre Medaillen, Urkunden und Gastgeschenke des JSV Speyer entgegen.

Lob für Organisation und Engagement

Viel Anerkennung für die vorbildliche und professionelle Turnierorganisation sowie die frühzeitige und kontinuierliche Kommunikation erhielt ID-Trainer und Cheforganisator Jürgen Teutsch. Sowohl Cornelia Claßen (Behindertenreferentin ID-Judo im DJB) als auch Karin Schuncke (DJB-Kampfrichterreferentin) sprachen ihm großes Lob aus.

Alwin Brenner, Beauftragter Leistungssport ID-Judo im Deutschen Behindertensportverband, überreichte Teutsch als Dank die Goldene Kano-Medaille – eine besondere Auszeichnung für Verdienste um die Unterstützung benachteiligter Judoka.

Eine symbolische Goldmedaille verdienten sich auch die rund 70 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Judo-Sportvereins Speyer.

Gelebte Inklusion und Vereinsgemeinschaft

Der Judowert „Freundschaft“ wurde an diesem Tag spürbar gelebt. Der JSV Speyer zeigte eindrucksvoll, wie Inklusion im Verein gelingen kann – durch ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Auftritten der kleinen Tanztiger, der U11-Einlaufkinder, der U15-Judo-Tanzgruppe und durch den engagierten Einsatz der Bundesliga-Athleten am Wettkampftisch. Auch Eltern, Gymnastikgruppen und die „Starken Frauen“ im Catering-Team trugen mit großer Begeisterung zum Gelingen bei.

    Die gemeinsame Freude am Judo verband alle Beteiligten – die positive Stimmung der Athletinnen und Athleten übertrug sich schnell auf das gesamte Helferteam. Niemand klagte über den langen 14-stündigen Einsatztag, denn die Begeisterung überwog.

    Rahmenprogramm und Unterstützung

    Dank zahlreicher Unterstützer und Freunde konnte ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten werden:

    • eine Zirkusvorführung des Kinder- und Jugendzirkus Bellissima und der Pestalozzis,
    • eine privat gespendete Fotobox (Tim Haucke),
    • Porträtmalen durch Petra Hook
    • sowie ein Luftballonmodellierer rundeten das Programm ab.

    Vorsitzender Michael Görgen-Sprau zeigte in vielen Rollen, dass er für seinen Verein brennt – als Moderator, Listenführer, Techniker und schließlich als Stimmungs-DJ bei der Abschlussfeier.

    Wertschätzung durch Politik und Sport

    Auch die höchsten politischen und sportpolitischen Vertreter der Stadt waren vor Ort: Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler, Stadtsportverbandsvorsitzender Jürgen Kief sowie Evi Weiß, Inklusionsbeauftragte des LSB, verbrachten einige Stunden im Judomaxx und zeigten damit ihre Wertschätzung gegenüber den ID-Athletinnen und -Athleten.

    Schirmherrin Bürgermeisterin Monika Kabs bedankte sich im Namen der Stadt beim ausrichtenden JSV Speyer für die vorbildliche Inklusionsarbeit über viele Jahre. Der Dank ging umgehend zurück – an eine Bürgermeisterin, die stets großes Interesse und Unterstützung für die Belange des JSV und des ID-Judosports gezeigt hat.

    Ergebnisse im Überblick:

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