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17.12.2025

Judo Kata Quest in Erfurt

Ein einzigartiger und inspirierender Kata-Trainingstag begeisterte Jugendliche und Trainer gleichermaßen.

Heike Betz/Birgit Arendt

Am vergangenen Wochenende reisten aus ganz Deutschland motivierte junge Judoka nach Erfurt, um gemeinsam Kata zu trainieren, sich weiterzuentwickeln und neue Impulse mitzunehmen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand insbesondere die Nage-no-Kata. Die Jugendlichen der Altersklassen U13, U15 und U18 zeigten sich hochmotiviert und mit großer Begeisterung bei der Sache. Mit viel Kreativität und Freude an der eigenen Entwicklung arbeiteten die Teilnehmer sogar an einer Freestyle-Kata. Dabei stellten sie Innovationsgeist, Teamfähigkeit und Mut zu neuen Ideen eindrucksvoll unter Beweis.

Besonders hervorzuheben ist das besonders hohe Engagement der Mitglieder des DJB-Jugend Kata Kaders. Trotz eines sehr engen Terminplans übernahmen sie Verantwortung und trugen aktiv zum Gelingen der Veranstaltung bei. Gemeinsam mit Heike Betz von der DJB Kata-Kommission – Bereich Nachwuchsförderung entwickelten sie ein neues Format, übernahmen Vorbildrollen und schufen eine inspirierende Atmosphäre – während sie sich selbst sportlich und persönlich weiterentwickelten. „Wir sind stolz, solch engagierte Nachwuchssportlerinnen und -sportler in unseren Reihen zu haben, die Verantwortung übernehmen und die Zukunft des Judo aktiv mitgestalten“, sagt Heike Betz.

Unterstützt wurde das Training außerdem von Jochen Müller aus der DJB Kata-Kommission (Coach des Kata-Nationalteams), der den Kader begleitete, unterstützte und neue Talente sichtete. Auch der Vorstand des Thüringer Judoverbandes Thomas Sens ließ es sich nicht nehmen, persönlich vorbeizuschauen – ein starkes Zeichen der Wertschätzung für diese Veranstaltung. 

Darüber hinaus waren die Berliner Kata-Referentin Astrid Machulik und Anthony Menger aus Thüringen zu Gast. Das große Interesse bestätigt den Wunsch, dieses Format künftig an verschiedenen Standorten in ganz Deutschland fortzuführen. Ein nächster Termin steht bereits fest: 30./31. Mai 2026 in Hamburg. 

„Ein besonderer Dank gilt dem Erfurter Judo-Club, der mit seiner Halle, großartiger Organisation und herzlicher Gastfreundschaft zu optimalen Trainingsbedingungen beitrug. Es war ein rundum gelungenes Event, das eindrucksvoll gezeigt hat, wie viel Potenzial, Motivation, Verantwortungsbewusstsein und Leidenschaft in unserer Judo-Jugend steckt. Wir blicken auf diese erfolgreiche Veranstaltung zurück und freuen uns auf die nächsten gemeinsamen Schritte“, sagt Heike Betz.

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