Judosafari im Osnabrücker Zoo
500 Kinder, 100 Ehrenamtliche, ein unvergesslicher Tag. Am 9. August 2025 verwandelte sich der Zoo Osnabrück in eine außergewöhnliche Judo-Erlebniswelt.

Rund 500 Kinder zwischen 4 und 14 Jahren – mit und ohne Judoerfahrung – nahmen an der Judosafari teil, die vom Kreisjudofachverband Osnabrück (KJFV) und dem SV Kompass e.V. organisiert wurde.
Etwa 90 engagierte Helferinnen und Helfer aus zehn Judovereinen trugen mit Herzblut dazu bei, dass dieser Tag ein voller Erfolg wurde.
Bereits am frühen Samstagmorgen traf sich das Organisationsteam vor dem Zoo, um die letzten Vorbereitungen abzuschließen. Nach anderthalb Jahren Planung war es endlich soweit: Um 9 Uhr öffnete der Zoo seine Tore und die Kinder strömten voller Vorfreude hinein.
Zwischen Tigergehege, Elefantenanlage und Storchenwiese waren die Stationen der Judosafari verteilt – liebevoll gestaltet und betreut von den freiwilligen Helferinnen und Helfern aus der Judogemeinschaft.
Kreativ, sportlich, vielseitig
Die Judosafari – ein Aktionsprogramm des Deutschen Judo-Bundes (DJB) – bietet den Veranstaltern viel kreativen Spielraum. In Osnabrück entstand daraus ein einzigartiges Erlebnis:
Die Kinder durchliefen einen Parcours, bastelten Buttons, falteten Origami-Tiere, übten Würfe wie den O-goshi und spielten „Ballklauen“. Ein freiwilliges Judo-Probetraining und eine Lesung ergänzten das Programm und sorgten für noch mehr Abwechslung.
Tierabzeichen als Andenken
Am Ende wartete auf alle Teilnehmenden eine besondere Siegerehrung. Je nach erreichter Punktzahl erhielten die Kinder ein Tierabzeichen, das sich an den Judogürtelfarben orientiert – vom gelben Känguru bis zum schwarzen Panther. Die Freude war riesig, und an vielen Stationen hörte man begeisterte Stimmen wie: „Judo ist ein toller Sport, den will ich jetzt öfter machen!“

Tim Trappe, erster Vorsitzender des KJFV Osnabrück, betonte: „Die bereits bestehende gute Vernetzung unserer Judo-Region wollten wir durch dieses Event weiter stärken und gleichzeitig Werbung für unseren Sport machen. Der Zoo Osnabrück hat uns die Möglichkeit gegeben, das Ganze in einer ganz besonderen Kulisse umzusetzen – dafür sind wir sehr dankbar.“
Sebastian Häfker, Vorsitzender des SV Kompass e.V., ergänzte: „Der SV Kompass e.V. steht für Offenheit, Vielfalt und Zusammenarbeit – nicht nur in unserem langfristigen Sportangebot. Wir bieten eine professionelle Plattform, um ehrenamtliches Engagement zu organisieren und wertzuschätzen. Deshalb war die Judosafari für uns eine Herzensangelegenheit.“