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23.09.2025

Leipzig und Potsdam gewinnen beim Schulsport-Bundesfinale

Das Bundesfinale „Jugend trainiert“ Judo 2025 im Sportforum Berlin war erneut ein spannendes Großereignis, bei dem sportliche Höchstleistungen, Fair Play und Teamgeist im Mittelpunkt standen.

Jenny Frey

Foto: Sven Borowiak / Instagram: @sport.fotogalerie.berlin

Neben packenden Wettkämpfen wurden auch in diesem Jahr besondere Leistungen und sportliches Verhalten mit Auszeichnungen gewürdigt. Der zweite Tag des Bundesfinales Judo bot bisher alles, was ein großes Turnier ausmacht: spannende Kämpfe, sportliche Höchstleistungen, eindrucksvolle Vorbilder – und mit der Kata-Demonstration ein Highlight, das die Zuschauerinnen und Zuschauer begeisterte.

Die Athletinnen und Athleten der teilnehmenden Schulen lieferten sich packende Duelle um die Platzierungen. Die Stimmung auf den Rängen war energiegeladen, und die Unterstützung durch zahlreiche Zuschauer im Livestream zeigte, welchen Stellenwert der Schulsportwettbewerb im Judobereich hat.

Kämpfe um Platz drei

Mädchen: Das Erasmus-Grasser-Gymnasium München (BY) und das Sportgymnasium Neubrandenburg (MV) trafen im Duell um Platz drei aufeinander. Am Ende sicherte sich Sportgymnasium Neubrandenburg (MV) die Bronzemedaille.

Jungen: Im kleinen Finale standen sich das Otto-Hahn-Gymnasium Karlsruhe (BW) und das Sportgymnasium Neubrandenburg (MV) gegenüber. Den dritten Platz errang hier ebenfalls das Sportgymnasium Neubrandenburg (MV).

Finale der Mädchen

Im Endkampf um den Bundessieg standen sich die Sportschule Potsdam „Friedrich Ludwig Jahn“ (BB) und das Sächsische Landesgymnasium für Sport Leipzig (SN) gegenüber. Nach einer spannenden Begegnung setzte sich das Sächsische Landesgymnasium für Sport Leipzig (SN) mit 3:2 durch und krönte sich zum Bundessieger 2025.

Finale der Jungen

Das Jungenfinale bestritten die Sportschule Potsdam „Friedrich Ludwig Jahn“ (BB) und die Stadtteilschule Alter Teichweg Hamburg (HH). Mit einem knappen Ergebnis von 3:2 gewann die Sportschule Potsdam „Friedrich Ludwig Jahn“ (BB) mit einer spannenden letzten Begegnung des Tages den Titel des Bundessiegers 2025.

Besondere Auszeichnungen

  • Technikerpreis: Al-Hasan Gaffarli aus Leipzig (SN) wurde für die besten technischen Leistungen des Turniers ausgezeichnet.
  • Fairplay-Preis: Maarten Brausewetter aus Jena (TH) erhielt den Fairplay-Preis für eine herausragende sportliche Geste, vorgeschlagen von seinem Gegner Fabian Mugler aus Braunschweig (NI) mit folgender Begründung: „Maarten hat Grüngurt, ich Gelbgurt, er wiegt fast doppelt so viel wie ich. Ich hatte natürlich etwas Angst, habe mich aber trotzdem dem Kampf gestellt. Er hat schon richtig gekämpft, aber gefühlt ohne sein Gewicht einzusetzen. Als ich mehr oder weniger selbst gestolpert und auf dem Po gelandet bin, hat er mich wieder hochgezogen, statt sich für den sicheren Sieg draufzuschmeißen. Letztlich hat er mich mit einer sicheren, sauberen Fußtechnik Ippon geworfen. Ich hatte nie das Gefühl, dass er überheblich war, sondern er hat mir die Chance gegeben, eine Weile mitzukämpfen.“
  • Beste Newcomer: Lasse Walter aus Karlsruhe (BA) und Jamy Broix aus Düsseldorf (NRW) überzeugten als stärkste Nachwuchstalente.

Streaming-Resonanz

Die Wettkämpfe wurden auch in diesem Jahr intensiv über die Livestreams verfolgt, was das wachsende öffentliche Interesse an den Leistungen der Schulteams eindrucksvoll unterstreicht. Besonders erfreulich: Der Livestream verzeichnete 2025 eine noch größere Reichweite als in den Vorjahren. Über 7.744 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten die Kämpfe der ersten beiden Tage online, bei einer durchschnittlichen Verweildauer von 9:15 Minuten. Auch der Livechat wurde rege genutzt. Hier tauschten sich Zuschauerinnen und Zuschauer über Technik-Details aus, drückten ihren Teams die Daumen und gratulierten zu Erfolgen. Ein zusätzlicher Höhepunkt war die Live-Kommentierung der Finalkämpfe durch Jakob Schiek, die im Chat durchweg positive Resonanz erhielt.

Kata-Demonstration der Deutschen Meister U18

Für große Begeisterung sorgte die Vorführung von Colin Junkuhn (14) und Emil Kürschner (15) aus Freital (SN). Die amtierenden Deutschen Meister U18 präsentierten die Nage-no-kata und zeigten damit eindrucksvoll, dass Judo nicht nur auf den Zweikampf reduziert werden kann, sondern auch durch die Perfektion von Techniken in der Übungsform Kata seine ganze Vielfalt zeigt. Die „Freitaler Kata-Kids“ wurden mit begeistertem Applaus bedacht – ein klares Zeichen, wie sehr das Publikum die Darbietung schätzte.

Ausblick

Am morgigen dritten und letzten Wettkampftag steht der Mixed-Team-Wettbewerb auf dem Programm. Dabei treten die besten gemischten Mannschaften aus Mädchen und Jungen gegeneinander an, um den Bundessieg 2025 zu erkämpfen. Es erwarten uns noch einmal spannende Kämpfe, große Emotionen und ein würdiger Abschluss des Bundesfinales.


Wettkampfliste männlich
Wettkampfliste weiblich

Ergebnisliste männlich
Ergebnisliste weiblich

Alle Begegnungen können auch im Livestream verfolgt werden: https://fan.ddns.net/jtfo25 

Aktuelle Ergebnisse: https://results.dokume.net/#/home/2630

 

Wettkampffotos: Sven Borowiak / Instagram: @sport.fotogalerie.berlin

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