Newcomer und Routiniers erfolgreich bei den "Nordic Open"
Bei dem diesjährigen Nordic Open Kata Tournament nahmen acht deutsche Teams des Deutschen Judo-Bundes teil.

In der Nage no Kata gingen Kajsa Kuballa und Tjorge Daberkow, Colin Junkuhn und Emil Kürschner sowie Jette Buchholz und Laurenz Degener an den Start. Nach einer soliden Vorrunde konnten sich alle drei Teams für das Finale qualifizieren. Im Finale überzeugten dann alle mit einer deutlichen Punktsteigerung, so dass es für die Paarung Junkuhn - Kürschner für die Silbermedaille reichte. Äußerst knapp verfehlten Jette Buchholz und Laurenz Degener den dritten Platz und landeten mit nur zwei Punkten Rückstand auf einem starken vierten Platz. Ebenfalls eine solide Leistung zeigten Kajsa Kuballa und Tjorge Daberkow, die den 5.ten Platz belegten.
In der Katame no kata ging das Paar Carolin Charina Jeromin und Martin Etter an den Start. Als bestes Paar der Vorrunde konnten sie im Finale eine nahezu identische Leistung abrufen und sicherten sich so als bestes Team die Goldmedaille.

In der Ju no kata gingen ebenfalls drei deutsche Teams, angeführt von den mehrfachen Welt- und Europameistern Wolfgang Dax-Romswinkel und Ulla Loosen, an den Start. Das Ende der Vorrunde war dominiert durch die deutschen Teams die mit Romswinkel - Loosen gefolgt von Leonie Peukert und Rina Rosenfeld sowie Cathleen Schillig und Tanja Schillig die Plätze 1 bis 3 belegten. Das Finale endete dann zum Schluss dennoch in veränderter Konstellation. So belegte das Team Peukert - Rosenfeld den vierten Platz. Cathleen Schillig und Tanja Schillig konnten sich deutlich steigern und sicherten sich so verdient die Silbermedaille. Die Routiniers Wolfgang Dax-Romswinkel und Ulla Loosen demonstrierten wieder einmal Ihre Überragenheit und gewannen mit deutlichen Punktvorsprung auf alle Teams Gold.
In der Kime no kata gingen für Deutschland Sönke Schillig mit seinem Partner Johannes Kröger an den Start. Beide zeigten, dass Sie in dieser Kata zu Europas besten gehörten und sicherten sich ebenfalls souverän die Goldmedaille.
Die Gesamtausbeute mit den Finalteilnahmen aller deutschen Teams sowie drei Goldmedaillen und zwei Silbermedaillen zeigte wieder einmal wie stark die Kata-Athleten des Deutschen Judo Bundes mittlerweile sind.