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29.09.2026

Platz 7 zur Para-WM

Die Hoffnungen auf Medaillen bei der Para-WM in Tbilisi haben sich zerschlagen.

Birgit Arendt

Das deutsche Team ist mit den Erfolgen bei der Heim-EM in Heidelberg mit drei Medaillen sehr hoffnungsvoll in die WM gestartet. In einem Teilnehmerfeld von 290 Teilnehmern aus 44 Nationen hat diese WM außerordentlichen Zuspruch erfahren und so kämpfen in den einzelnen Gewichtsklassen bei den Männern bis zu 33 Judoka und bei den Frauen bis zu 19 Teilnehmerinnen. 

Diesen enormen Zuspruch und das insgesamt mittlerweile sehr hohe Niveau in dem Bereich der Sehgeschädigten und blinden Judoka bekommen unsere Judoka in Tbilisi stark zu spüren. 

Einzig Isabell Thal, die zwar ihren Auftaktkampf in der Klasse J2 -60 kg verliert, ihre Gegnerin dann aber Poolsiegerin wird, kann in der Trostrunde weiterkämpfen. Gegen Caecilia Riedl aus Luxemburg gewinnt sie innerhalb von zehn Sekunden mit Ippon, scheitert dann aber an der Türkin Dondu Yesilyurt nach fast zwei Minuten mit Ippon und wird damit Siebte von 16 Teilnehmerinnen.

Die beiden Jüngsten im Team, Samuel van Melle und Bela Bel Heinze müssen jedoch noch Lehrgeld zahlen. Sie verlieren beide ihren Auftaktkampf in der Klasse J2 -81 kg mit 25 Teilnehmern und scheiden damit aus.

Auch die große Hoffnung des Teams, Daniel Goral, der im vergangenen Jahr WM-Bronze gewann und Vize-Europameister in Heidelberg wurde, kann bei der diesjährigen WM nicht punkten. Auch er verliert seinen Auftaktkampf bereits nach einer halben Minute mit Ippon und scheidet damit aus.

„In diesem Jahr war bei uns in der ganzen Mannschaft absolut der Wurm drin. Zum ersten Mal seit vielen Jahren bleiben wir ohne Medaille und sind alle sehr frustriert“, meldet sich Bundestrainerin Carmen Bruckmann aus Tbilisi. „Dennoch setze ich große Hoffnungen in dieses junge Team für die Zukunft.“

Ergebnisse und Wettkampfliste

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